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13. Internationaler Chemotherapie-Kongreß - Wien 1983#

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Das Markenbild zeigt symbolisch die Austestung der Wirkung des Penicilin V und die mehrköpfige Hydra der Krebserkrankungen. In Wien fand vom 28. August bis 2. September 1983 der 13. Internationale Kongreß für Chemotherapie statt. Die österreichische Gesellschaft für Chemotherapie wurde mit der Durchführung betraut. Das 1. Internationale Symposium für Chemotherapie fand im September 1959 statt. Beim 2. Symposium in Neapel wurde die Gründung der "International Society of Chemotherapy" beschlossen. Ihre Statuten umschreiben ein umfassendes Arbeitsgebiet, wie z. B. die Förderung der Entwicklung der Chemotherapie durch Abhalten internationaler Kongresse, Konferenzen und Symposien oder die Förderung der Gründung von nationalen, regionalen oder lokalen Gesellschaften, die mit Grundlagen- und klinischer Forschung befaßt sind. So fördert diese Organisation rund um den Erdball alle wichtigen Entwicklungen im Bereich der Chemotherapie. Für Österreich war das Kongreßjahr 1983 ein doppeltes Jubiläum. Einerseits wurde genau vor 30 Jahren in Österreich das orale Penicilin entwickelt, andererseits hatte das Österreichische Krebsforschungsinstitut damals seine Arbeit in Wien aufgenommen.