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7. Weltsymposium für Herzschrittmacher#

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Von 1. bis 5. Mai 1983 fand in Wien im Kongreßzentrum Hofburg das "7. Weltsymposium für Herzschrittmacher" statt. Internationale Tagungen zu diesem Thema wurden vor diesem Zeitpunkt bereits zweimal in New York, weiters in Monaco, Groningen, Tokio und Montreal abgehalten. Im Jahre 1983 waren 25 Jahre seit der ersten Einpflanzung eines Herzschrittmachers vergangen. Schwerpunkt dieses Symposiums war daher unter anderem eine Rückschau auf die Leistungen dieses medizinischen Fachgebietes. Versuche, durch elektrische Stromstöße zu reizen, wurden schon vor etwa 200 Jahren unternommen. Eine der ersten Publikationen über experimentelle Untersuchungen findet sich in der Literatur aus dem Jahre 1804 von Aldini. Seine Untersuchungen basierten auf den bekannten Experimenten Luigi Galvanis am Froschschenkel. Aldini versuchte, bei durch den Strang oder die Guillotine Hingerichteten durch elektrische Reizung eine Kontraktion des Herzmuskels zu erreichen. Nach seinem Bericht scheinen diese Versuche allerdings nicht sehr erfolgreich gewesen zu sein. Am Menschen wurde Elektrostimulation als Therapie des Herzstillstandes erstmals 1932 von Hymann angewendet. Ende der fünfziger Jahre war es durch die Fortschritte im Bereich der Elektronik möglich, implantierbare Herzschrittmacher herzustellen.Seitdem wurden enorme Fortschritte auf dem Gebiet der Herzschrittmachertechnologie erzielt.