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7. Europäischer Anatomen-Kongreß - Innsbruck#

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In der Zeit vom 3. bis 7. September 1984 fand in Innsbruck der 7. Europäische Anatomen-Kongreß statt. Die Idee, europäische Anatomen-Kongresse abzuhalten, entstand 1958. Damals kamen drei Gesellschaften, und zwar die "Anatomische Gesellschaft" (gegründet 1886), die "Anatomical Society of Great Britain and Ireland" (gegr. 1889) und die "Association des Anatomistes" (gegr. 1899) überein, diese Kommunikationsplattform für europäische Wissenschafter auf dem Gebiet der Anatomie einzurichten. Im Jahre 1960 fand der erste derartige Kongreß in Straßburg statt. Für den 7. Kongreß erhielt Innsbruck die ehrenvolle Aufgabe übertragen, diese Veranstaltung erstmalig in Österreich durchzuführen. Die anatomische Wissenschaft umfaßt einen großen Bereich, der von der Ultrastruktur bis in die Klinik reicht. So wird in der Anatomie sowohl Grundlagenforschung als auch klinisch angewandte Forschung betrieben. Dabei wird jedoch nicht nur die Morphologie des Menschen, sondern auch die der Tiere im Sinne der vergleichenden Forschung als vergleichende Anatomie betrieben. Die vergleichende und die klinische Anatomie haben in Österreich eine große Tradition. Das Markenbild zeigt ein Glasfenster von J. Widmoser mit dem Bild von Joseph Hyrtl, einem der bedeutendsten österreichischen Vertreter der klinischen Anatomie.