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800 Jahre Waidhofen an der Ybbs#

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Waidhofen an der Ybbs, Stadt mit eigenem Statut und in vieler Hinsicht Mittelpunkt des oberen Ybbstales, feierte im Jahre 1986 die achthundertjährige erstmalige urkundliche Nennung ihres Namens. Sie ist in einer Bestätigungsurkunde von Papst Urban III. zu finden. Durch Jahrhunderte der Mittelpunkt der Eisenwurzen, war ihre Wirtschaft bis in unser Jahrhundert eng mit der Eisenverarbeitung verbunden. Die älteste Spur der Eisenindustrie im Ybbstal führt in das 12. Jahrhundert zurück. In seiner Blütezeit im 14. und 15. Jahrhundert besaß Waidhofen 200 Schmiedebetriebe. Im 19. Jahrhundert wurde der Niedergang der Kleineisenindustrie immer augenscheinlicher. Die Zukunft gehörte den großen Eisenwerken und Fabriken, wie den Böhlerwerken, die in der Nähe der Stadt die Kleinbetriebe ablösten. Im Verlauf der Gemeindezusammenlegungen des Jahres 1972 wurden die vier umliegenden Gemeinden mit dem Markt Zell a.d. Ybbs und den Ortschaften Konradsheim, St.Georgen in der Klaus, St. Leonhard am Walde und Windhag der Stadt Waidhofen a.d. Ybbs eingemeindet. Dadurch hat sich die Einwohnerzahl mehr als verdoppelt und die Fläche vervielfacht. Heute ist Waidhofen in erster Linie eine Schulstadt, für deren wirtschaftliche Entwicklung der Fremden- und Ausflugsverkehr in den letzten Jahrzehnten eine immer größere Rolle spielte.