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1100 Jahre Feldkirchen#

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In einer Seehöhe von 546 m, eingebettet in die südöstlichen Ausläufer des almenreichen Kärntner Nockalmgebietes, liegt Feldkirchen im Herzen des Sonnenlandes Kärnten. Erstmals urkundlich erwähnt wurde "Veldchiricha" mehreren geschichtlichen Quellen zufolge im Jahre 888 n. Chr. Als das Geschlecht der Eppensteiner Herzöge von Kärnten wurden, erwarben sie auch Grundbesitz um Feldkirchen. Der Ort gewann an Bedeutung, und 1162 war Feldkirchen nachweislich Tagungsort der geistlichen Fürsten von Salzburg und Aquilea. Nach dem Aussterben der Eppensteiner ging Feldkirchen in den Besitz der Bamberger Bischöfe über. Erst am 5. Mai 1759 wurde Feldkirchen, und alle anderen bambergischen Besitzungen in Kärnten, durch einen Kaufvertrag zwischen Maria Theresia und dem fränkischen Bistum Bamberg um den Betrag von einer Million Gulden Wiener Währung an Österreich angegliedert. 1930 wurde Feldkirchen zur Stadt erhoben.