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Obir-Tropfsteinhöhlen aus der Serie Naturschönheiten in Österreich#

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Schon in keltisch-römischer Zeit wurde das Tal der Vellach als Durchzugs- und Handelsroute geschätzt. Bei Eisenkappel, 1050 zum ersten Mal erwähnt, liegen die Obir-Tropfsteinhöhlen, in deren Einzugsgebiet schon seit 1720 Blei- und Zinkabbau betrieben wurde. Die Schönheit dieser geologischen Besonderheit liegt in den drei Naturhöhlen "Lange Grotte" (260 m), "Wartburg-Höhle" (700 m) und "Kleine Grotte" (130 m), die 1957 von Dr. Hubert Trimmel wissenschaftlich dokumentiert wurden. Durch die rastlose Tätigkeit des Vereins "Obir-Tropfsteinhöhlen" wurde dieses Naturschauspiel im April 1991 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Besucher können nicht nur die Höhlen selbst und das Schaubergwerk, sondern auch die herrliche Aussicht ins Jauntal genießen und erleben.