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Jagd und Umwelt: Lebensraumgestaltung für das Rebhuhn#

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Ursprünglich Bewohner trockener Gras- und Buschsteppen, fand das Rebhuhn durch die Entstehung großräumiger Feldlandschaften auch in Mitteleuropa geeignete Lebensbedingungen vor. Seine größte Siedlungsdichte in den Niederungen erreichte es hier zur Zeit der Dreifelderwirtschaft. Damals konnte der Hühnervogel noch als Charaktertierart der Feldflur und als typischer Kulturfolger bezeichnet werden. Mit der Intensivierung des Feldbaus in den letzten Jahrzehnten und der damit verbundenen Entstehung großflächiger Monokulturen findet das Rebhuhn heute kaum mehr vielfältige Lebensraumstrukturen vor und ist daher vielerorts nur mehr in geringer Dichte vertreten oder sogar ganz verschwunden. Gerade dadurch findet es aber großes Interesse bei Naturliebhabern. Die Bejagung des Rebhuhns ist angesichts der geringen Populationsdichten nur mehr in jenen Gebieten zu vertreten, wo naturnahe Landschaftselemente . oder durch gezielte Hegemaßnahmen geschaffene Lebensräume . entsprechende Überlebensraten bis in den Herbst aufweisen und keine hohen Winterverluste zu befürchten sind. Auch bei einem relativ guten Rebhuhnbestand im Herbst sollte jedoch nur ein geringer Prozentsatz jagdlich genutzt werden. Wo dies längerfristig nicht mehr möglich ist, sei die Jagd in Eigenverantwortung dazu angehalten, alle Möglichkeiten zu Lebensraumverbesserungen zu nutzen. Entsprechende Kontakte zu Landwirten, den Landschaftsgestaltern der freien Feldflur, sind dabei unumgänglich.