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50 Jahre Verband Österreichischer Volkshochschulen#

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Im Dezember 1950 wurde in der Volkshochschule Wiener Urania der Verband Österreichischer Volkshochschulen als Dachorganisation der Volkshochschulen und ihrer Landesverbände gegründet. Die derzeit 293 Volkshochschulen führen rund 45.000 Kurse und Seminare im Jahr durch, bei denen rund eine halbe Million Teilnahmen gezählt werden. Dazu kommen eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Einzelveranstaltungen: Vorträge, Bildungsreisen, Filmvorführungen usw. Überdies führen einzelne Volkshochschulen und Landesverbände zur Weiterentwicklung der Bildungsarbeit Projekte durch, die zumeist mehrere Jahre dauern und in vielen Fällen aus den Bildungsprogrammen der Europäischen Union mitfinanziert werden. Ein neuer Trend ist, dass immer mehr abschlussbezogene Lehrgänge an Volkshochschulen angeboten werden. Aufgrund ihres Umfangs sind die Volkshochschulen die größte Einrichtung der Erwachsenenbildung in Österreich. Sie verstehen sich als eine der Demokratie verpflichtete, weltanschaulich an die Menschenrechte gebundene, von politischen Parteien unabhängige Bildungseinrichtung. Daher gehört es zu ihrem Selbstverständnis, keine antidemokratischen, rassistischen, antisemitischen, frauenfeindlichen und andere Menschengruppen diskriminierenden Inhalte und Verhaltensweisen zuzulassen und solchen Tendenzen entgegenzuwirken.