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100 Jahre Wiener Symphoniker#

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Am 30. Oktober 1900 spielten die Wiener Symphoniker unter ihrem Gründungsnamen "Wiener Concert Verein" ihr erstes Konzert. Aus dem Orchester des "Wiener Concert-Vereins" gingen in Gemeinschaft mit dem 1907 gegründeten Wiener Tonkünstler-Orchester und dem in den Jahren nach dem Weltkrieg fusionierten Wiener Sinfonie-Orchester 1933 die Wiener Symphoniker hervor. In der Folge lieferte die Stadt Wien die finanzielle Basis, unterstützt durch Subventionen des Bundes. Erster Chefdirigent des Concert-Vereins-Orchesters war der Bruckner-Schüler Ferdinand Löwe. Seit 1997 nimmt Vladimir Fedosejev diese Position ein. Die kulturpolitische Aufgabe der Wiener Symphoniker und ihrer Vorläufer war von Anbeginn klar vorgezeichnet: Kunst immer neu und für die sich ständig erweiternden Interessenskreise zugänglich zu machen. Der Einsatz für das Neue prägte auch die Programmgestaltung. An die tausend Erst- und Weltaufführungen wurden präsentiert, von der 9. Symphonie von Bruckner bis zu einer fulminanten "Lulu" von Alban Berg im Rahmen der Wiener Festwochen. Der Aufgabenbereich der Wiener Symphoniker hat sich seit 1900 ins Vielfache ausgeweitet. Das Ziel blieb immer dasselbe: Kunst zu den Menschen zu bringen.