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© Österreichische Post
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Sonderpostmarke

Rosen gibt es in über hundert sehr formenreichen Arten und zahlreichen Gattungen sowie in allen Farben, wobei schwarze und grüne Rosen einen besonderen Stellenwert in der Züchtung einnehmen. In unseren Breiten war eigentlich nur die Wilde Rose heimisch, während die viel größere Gartenrose wahrscheinlich aus Persien stammt. Im 7. Jahrhundert vor Christi kam Letztere jedenfalls nach Griechenland und nach Italien, wo sie relativ rasch zu einem Sinnbild der Frau wurde. In der Blumensprache war sie auch schon zu dieser Zeit ein Ausdruck für Zuneigung. Diese Marke ist nicht nur für Liebesbriefe, sondern auch für alle möglichen Arten von Glückwünschen, Einladungen, Entschuldigungen, auch für Reklamen etc. gedacht. Diese Briefmarke, man könnte auch Grußmarke sagen, soll ein Ausdrucksmittel für Positives, Gratulation, Genesungs- und andere Wünsche, Sympathie, Entgegenkommen, Freude, Freundschaft, Zuneigung und schließlich nicht zuletzt für Liebe sein. Das Züchten von Rosen wird oft mit Leidenschaft betrieben. Um hochgestellte Persönlichkeiten zu ehren, werden den Zuchtergebnissen in feierlichen Zeremonien die Namen der zu Ehrenden verliehen. So gibt es zum Beispiel eine Kardinal-König-Rose, die vielleicht eine gewisse Ähnlichkeit mit der auf der Marke dargestellten Rose aufweisen könnte. Am Opernball 2002 wurde der beliebten Sängerin Agnes Baltsa eine schöne, samtige, rote Rose gewidmet.