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Ferienland Österreich: Schönlaterngasse/Wien#

Dauermarkenserie

Um es vorneweg zu nehmen, beim Entwerfen dieser Serie ging es Adolf Tuma darum, Stimmung zu vermitteln, Symbolisches zu erfassen und nicht ohnehin Bekanntes noch einmal zu wiederholen. So stellte er z.B. gleich bei der ersten Marke dieser Serie fest, dass es gar nicht so reizvoll ist, die absolut gelungene Kopie der "Schönen Laterne" des Meister Schmirler (das Original befindet sich im Museum der Stadt Wien) und das Basiliskenhaus, zu zeigen. Die Straße ist dort viel breiter und die Lichteffekte hätte es nicht gegeben. Nach vielen Photos und etlichen Versuchen kamen dann die gewählten Darstellungen in Aquarelltechnik als Vorlage für diese Rastertiefdruck-Markenserie zustande. Nun zum Bild dieser 51 Cent-Marke: Im linken Haus befindet sich das Gasthaus "Zum Basilisken", der auf einem blechernen, unförmigen Aushängeschild zu sehen ist. Der Bogen in der Mitte des Bildes ist keine Einfahrt, sondern die Glasscheibe eines derzeit leerstehenden Geschäftslokales. Es gehört noch zum Heiligenkreuzerhof, dessen große Einfahrt samt Kapelle - im Bild nicht sichtbar - sich links im Eck befindet. Im rechten Nachbarhaus sind zwei schmale Schaufenster zu sehen. Es handelt sich um das Atelier einer Künstlerin, die vornehmlich Blumen und Landschaften malt sowie Unterricht in Ölmalerei erteilt.