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Moderne Kunst in Österreich - Kiki Kogelnik#

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Kiki Kogelnik: "Prenez le temps d'aimer" Kiki Kogelnik (1935 - 1997) zählt zu den bedeutendsten österreichischen Künstlerinnen nach 1945. Ihre künstlerische Laufbahn begann 1954 mit dem Studium der Grafik und Bildhauerei an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien. Ein Jahr darauf wechselte sie an die Akademie der Bildenden Künste, wo sie bei Albert Paris Gütersloh Malerei studierte. Schon früh in den Umkreis der Galerie nächst St. Stephan integriert, ermöglichte ihr Monsignore Otto Mauer 1961 die erste Einzelausstellung von abstrakten Werken in Wien. Seit Beginn der 60er Jahre lebte und arbeitete Kiki Kogelnik in New York, Wien und in ihrer Heimatstadt Bleiburg. In ihrem künstlerischen Schaffen adaptierte Kiki Kogelnik nach abstrakten Anfängen Formen der Pop-Art für sich und entwickelte eine eigene, unverwechselbare Bildsprache. 1962 entstanden die ersten aus Packpapier ausgeschnittenen "Portraits" von Freunden und Künstlerkollegen. Die Scherenschnitte und Silhouetten wurden zum grundlegenden Prinzip ihres künstlerischen Oeuvres, das neben Gemälden und Grafiken, Skulpturen und Installationen umfasst. 1998 widmete ihr die Österreichische Galerie Belvedere eine umfassende Retrospektive. (Kiki Kogelnik Foundation, Wien - New York 2003)