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Turandot / Opernfestspiele St.Margarethen#

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Der Römersteinbruch von St. Margarethen wurde - wie schon der Name aussagt - bereits von den Römern genützt. Er lieferte das Material für die Stephanskirche, die Bauten der Ringstraße in Wien sowie für die Viadukte und Stützmauern der Semmeringbahn. Seit 1926 und ab 1961 finden alle 5 Jahre im Steinbruch Passionsspiele statt, die 2001 72.000 Zuschauer angelockt haben. Es ist daher logisch, die durch den Abbruch der Steine entstandene großartige Naturbühne mit ihren 40 m hohen Steilwänden auch für Opernfestspiele zu nützen. Nach Nabucco, Carmen und Othello steht 2003 die Puccini-Oper Turandot vom 24.7. bis 24.8. auf dem Programm. Bühnenbildner Manfred Waba wird das zauberhafte Ambiente des Steinbruches nützen, um das alte Peking vor den 100.000 zu erwartenden Opernfans auferstehen zu lassen. Gianfranco de Bosio, ehemaliger Intendant der Arena di Verona, sorgt mit 400 Darstellern, einem internationalen Ensemble aus elf Nationen und Anwendung vieler Commedia dell'arte-Effekte, eindrucksvoller Akrobatik- und Balletteinlagen, waghalsigen Stunts und vielen Bühneneffekten für ein gewaltiges Monumentalereignis, das alle Sinne anspricht. In einem Nebensteinbruch wird für Kinder wieder Humperdincks "Hänsel und Gretel" gegeben.