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© Österreichische Post
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Life Ball 2004#

Sonderpostmarkenserie

Aids ist die neue Geißel der Menschheit. Die Forschung konnte trotz intensiver Bemühungen bisher nur die Lebenserwartung der an HIV oder Aids Infizierten verlängern, die Krankheit aber nicht besiegen. Der Kampf gegen die Immunschwächeerkrankung verschlingt jährlich Unsummen. Menschen, die versuchen, Geld für die Forschung aufzutreiben, haben mit der Verdrängung des Problems zu kämpfen, die Betroffenen mit sozialer Ausgrenzung, Isolation und Diskriminierung. Aids ist aber eine Erkrankung, die buchstäblich jeden treffen kann, nicht nur Rauschgiftsüchtige oder Homosexuelle. Keine Region, keine Gesellschaftsschicht und keine Altersgruppe bleiben verschont. Gery Keszler und Dr. Torgom Petrosian gründeten 1992 den Verein Aids Life von zur Aufbringung finanzieller Mittel im Kampf gegen Aids. Am 29.5.1993 fand der erste LIFE BALL im Wiener Rathaus statt, den Gery Keszler seither jedes Jahr organisiert. Der mit Hilfe von zahlreichen Sponsoren erzielte Reingewinn dieser inzwischen zu einem festen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens gewordenen Veranstaltung wird vom Verein Aids Life an Hilfsorganisationen aufgeteilt. Hunderte Journalisten, dutzende TV- und Radiosender und andere Medien berichten alljährlich von dem Großereignis. Die internationale Modewelt unterstützt die Aidsforschung bei jedem Life Ball mit einer spektakulären Modeschau von Top-Designern wie Missoni, Jean-Paul Gaultier oder Paco Rabanne. Berühmte Topmodels führen die Kreationen der Designer gemeinsam mit prominenten Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland auf dem Laufsteg vor. Der Catwalk hat die Form der Aids Schleife und bietet vor der Kulisse des Wiener Rathauses den über 4000 Besuchern ein gigantisches Fest für Auge und Sinne. Der Life Ball ist eines der größten Charity-Ereignisse der Welt und im Gegensatz zu allen anderen traditionellen Ballveranstaltungen Wiens ein schrilles, buntes und ausschweifendes Fest mit viel nackter Haut. Die Österreichische Post AG unterstützt im Jahr 2004 mit 10 Cent pro verkaufter Sonderpostmarke den guten Zweck.