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Muhammad Ali#

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Muhammad Ali wurde am 17. Jänner 1942 in Louisville unter dem Namen Cassius Marcellus Clay geboren. Er begann als Zwölfjähriger mit dem Boxsport und seinen ersten großen internationalen Erfolg feierte er 1969 mit dem Gewinn der Goldmedaille im Halbschwergewicht bei den Olympischen Spielen von Rom. 1964 bestritt er nach 20 Profikämpfen seinen ersten Titelkampf, besiegte Sonny Liston und wurde Weltmeister aller Klassen. Im gleichen Jahr änderte er nach dem Anschluss an die Black-Muslim-Bewegung seinen Namen auf Muhammad Ali. 1967 wurde Muhammad Ali wegen seiner Wehrdienstverweigerung zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt, worauf ihm der Reisepass abgenommen, der Weltmeisterschafts-Titel aberkannt und die Profi-Box-Lizenz entzogen wurde. 1970 wurde das Urteil aufgehoben. 1971 trat er in einem Titelkampf gegen Weltmeister Joe Frazier an und verlor nach Punkten. Den Revanchekampf gegen Frazier 1974 gewann er nach Punkten. Im Oktober desselben Jahres holte sich Muhammad Ali den Titel im Schwergewicht zurück, als er den Titelverteidiger George Foreman in Kinshasa ('Rumble in the Jungle') durch KO in der achten Runde besiegte. In einem der schwersten Kämpfe seiner Karriere behielt er 1975 gegen Joe Frazier die Oberhand. 1978 verlor er in Las Vegas den Titel an Leon Spinks, gewann ihn aber im selben Jahr in einem 15-Runden-Kampf gegen Spinks zurück. 1979 erklärte er seinen Rücktritt, trat aber 37-jährig im folgenden Jahr noch einmal gegen Larry Holmes an und unterlag nach Aufgabe in der zehnten Runde. Den letzten Kampf seiner Karriere bestritt Muhammad Ali im Dezember 1981 gegen Trevor Berbick (Punktniederlage). Muhammad Alis Kampfbilanz als Profi lautet 56 Siege (davon 37 durch KO) bei fünf Niederlagen.