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Formel 1 Legenden - Block 2007#

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Der aus Santa Monica in Kalifornien stammende Phil Hill ist stolz darauf, der einzige in Amerika geborene Formel 1-Weltmeister (1961) zu sein. Auch beim 24 Stunden-Rennen von Le Mans siegte er als erster US-Amerikaner. Clay Regazzoni, der schnauzbärtige Charmeur aus der Schweiz, bleibt als kompromissloser Draufgänger in Erinnerung. Für den Rennfahrer aus Leidenschaft war auch seine nach einem Unfall erlittene Querschnittslähmung kein Hindernis, weiter Rennen zu fahren. Der Tiroler Gerhard Berger ist mit seinen 210 Starts in der Formel 1 Österreichs Rekordhalter. Trotz seiner 48 Podestplätze, darunter 10 Siege, errang er nie einen Weltmeistertitel. Heute mischt er als Rennleiter seines eigenen Teams im Formel 1-Zirkus mit. Der Argentinier Juan Manuel Fangio, Rennfahreridol in den Fünfziger Jahren, zählt zu den erfolgreichsten Piloten in der Geschichte des internationalen Motorsports. Bei 51 Grand-Prix-Starts gewann er 24 Mal, eine bis heute unerreichte Erfolgsquote. Seine fünf Formel 1-Weltmeistertitel überbot erst der Deutsche Michael Schumacher.

Der Brite John Surtees wurde als einziger Rennfahrer siebenmal Motorradweltmeister und einmal Formel 1-Weltmeister (1964). Er betätigte sich auch als Konstrukteur und Rennstallbesitzer. Der einst populärste Sportler Großbritanniens fährt auch heute noch historische Rennen.

Mika Häkkinen, der "fliegende Finne" und Formel 1-Weltmeister der Jahre 1998 und 1999, lieferte sich mit seinem ewigen Rivalen Michael Schumacher jahrelang einen erbitterten Streit um die Vorherrschaft auf den schnellsten Rennstrecken der Welt.

Der britische Rennfahrer Graham Hill errang als einziger Rennfahrer die Triple Crown des Motorsports, er gewann die wichtigsten Automobilrennen wie die .500 Meilen von Indianapolis. (1966), die "24 Stunden von Le Mans" (1972) und wurde zweimal Weltmeister in der Formel 1 (1962 und 1968).

Der sympathische Rennfahrer Emerson Fittipaldi aus Sao Paulo (Brasilien) war zweimal Formel 1-Weltmeister (1972 und 1974). Für viele unvergessen: Er verhalf seinem Teamkollegen Jochen Rindt 1970 posthum zum Weltmeistertitel.