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Akt auf Marke - Weiblicher Akt#

Sonderpostmarkenserie

Dina Larot wurde am 6. Jänner 1942 als Maria Elisabeth Lebzeltern in Wien geboren. Nach der Matura begann sie in Graz ein Kunststudium bei Prof. Rudolf Szyskowitz. Bei der Sommerakademie 1962 kam es zur Begegnung mit dem großen österreichischen Maler Oskar Kokoschka, welcher einen nachhaltigen Eindruck auf das malerische und zeichnerische Oeuvre hinterließ. In der Folge entstanden Stadtansichten von Graz, südsteirische Landschaften, Stilleben und die ersten Akte nach Modellen. 1968 begann die lange Serie von Ausstellungen mit Wien, Graz und Florenz. Führten die Reisen mit der Familie anfangs fast durch ganz Europa, so brachte die Sehnsucht nach der Ferne Dina Larot später nach Bali, Israel, New York, Puerto Rico, Thailand, Burma, Laos, Kambodscha, Ecuador, Peru, China, Nepal, Jemen, Japan und immer wieder nach Indien.

Wiewohl das künstlerische Schaffen Dina Larots ein breites Themenspektrum abdeckt – den Schwerpunkt ihrer Arbeit bilden zweifellos die reizvollen Akte und Darstellungen junger Frauen. "Larots Bilder vermitteln die Lust am Frausein und an der Liebe", weiß Sexualtherapeutin und Psychologin Dr. Gerti Senger, "ihre Werke zeigen aber nicht nur Frauenkörper in ihrer Schönheit – sie erzählen Geschichten von Zärtlichkeit und Sehnsucht, von Unschuld und Verführung." In Larots Werken herrscht eine starke, ruhige Erotik – und auch in den gewagtesten Posen sprechen die Darstellungen stets die Sprache der Eleganz: Selbstbewusste junge Frauen, die sich ihres Körpers, ihrer Nacktheit bewusst sind, ohne Scheu; stolz, der Malerei Modell zu sitzen. Das "Ergebnis" sind Bilder voll Lebensfreude, gewissermaßen Botschafter der femininen Schönheit. In der ihr eigenen, unverwechselbaren Bildsprache interpretiert Dina Larot die vielschichtigen und subtilen Emotionen weiblicher Phantasie.

"Ein Tag, an dem ich nicht male, ist ein verlorener Tag", lautet das Credo der Künstlerin, "ich erschaffe mir durch die Malerei meine eigene Welt, so wie ich sie gerne hätte."