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Briefmarke, 25 Jahre CARE Österreich
25 Jahre CARE
© Österreichische Post

25 Jahre CARE Österreich#

Sonderpostmarke

Rund 12.000 MitarbeiterInnen, davon 97 Prozent direkt aus den 70 Projektländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa, arbeiten an der Vision einer Welt ohne Armut. CARE hat allgemeinen Beraterstatus bei den Vereinten Nationen und ist politisch und religiös unabhängig. Jährlich profitieren etwa 57 Millionen Menschen, davon mehr als die Hälfte Frauen, von diversen CARE-Projekten.

Die Mission von CARE ist klar definiert: Der Auftrag gilt dem Dienst am Einzelnen und an Familien in den ärmsten Gebieten der Welt. Die Stärke von CARE durch die weltweite Präsenz und die vielfältigen Ressourcen und Erfahrungen ermöglicht das Vorantreiben innovativer Lösungen sowie die Anwaltschaft für globale Zuständigkeiten. „Wir arbeiten für eine Welt der Hoffnung, Toleranz und sozialen Gerechtigkeit, in der die Armut besiegt ist und die Menschen in Würde und Sicherheit leben“ – so lautet der Grundsatz dieser angesehenen Organisation. Fest steht: CARE ist eine globale Kraft und ein geschätzter Partner im weltweiten Kampf gegen die Armut. „CARE Österreich, Verein für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe“, wurde vor genau 25 Jahren, 1986, gegründet. Das Team der politisch und weltanschaulich unabhängigen Organisation besteht derzeit aus 36 MitarbeiterInnen.

Zur Geschichte: Nach dem Zweiten Weltkrieg lag Österreich in Trümmern und die Menschen hungerten. Umso wichtiger waren jene CARE-Pakete, die im ganzen Land verteilt wurden. 40 Jahre später zählte Österreich zu den reichsten Staaten der Welt und war damit in der Lage, Hilfe in alle Welt weiter zu geben. Heute werden von Wien aus etwa 30 Projekte in Afrika, Asien und Südosteuropa nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ abgewickelt. In insgesamt 348 Projekten in 50 Ländern konnte CARE Österreich in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten erfolgreich Hilfe leisten – und somit fast 50 Millionen Menschen zu einem Leben in Würde verhelfen.

Die Gelder, die einerseits aus öffentlichen Mitteln der EU und aus Österreich, andererseits aus privaten Spenden stammen, fließen zu 89 Prozent direkt in die entsprechenden Projekte, der Rest entfällt auf Information, Bildungsarbeit und Verwaltung.