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Burgruine Geyersberg (Ehem. Burg Geiersberg)#

Bezirkshauptmannschaft: St. Veit an der Glan Kaernten, St. Veit an der Glan

Gemeinde: Friesach Kaernten, Friesach

Katastralgemeinde: Friesach



Burganlage um einen quadratischen Hof; ein mächtiger fünfgeschoßiger romanischer Bergfried, zinnenbekrönte Ringmauer mit Zwinger, drei Tore, Verbindungsmauern zur ehemaligen Stadtbefestigung; die Kapelle zur hl. Anna, um 1400, über dem inneren Ringmauertor gelegen. Renaissanceportal, flache Holzdecke mit Rautenschnitzerei aus dem späten 16. Jh., Wandmalerei aus dem späten 14. Jh. Die erste Anlage wird 1271 erwähnt, stammt aber aus der Zeit Konrads I. (1130). Im Besitz des Erzbistums Salzburg, erhielt J. A. Auer 1690 die Burg als Lehen. Dieser ließ das damals abgebrannte Schloss vermutlich wieder instand setzen. In der Folgezeit häufiger Besitzerwechsel; seit 1750 unbewohnbar, wurde Geyersberg 1912 durchgehend restauriert und mit einem neuen Westtrakt ausgestattet (unter Wilhelm von Dietrich). In jüngster Zeit umfangreiche Restaurierungen.


Eigentümer: Herbert Mayerhofer


Schloss Geyersberg - Foto: Burgen-Austria

Schloss Geyersberg - Foto: Burgen-Austria




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten, Vorarbeiten von Karl Ginhart, neubearb. von Ernst Bacher, Ilse Friesen, Geza Hajos, Wolfram Heike, Elisabeth Herzig, Horst R. Huber, Margarete Migaes, Jörg Oberhaidacher, Elisabeth Reichmann-Endres, Margareta Vyoral-Tschapka, 2. verb. Auflage, Wien 1981, Seite 132;
  • Henckel, Hugo, Burgen und Schlösser in Kärnten II, Klagenfurt-Wien 1964, Seite II/51
  • Valvasor Topographia Archiducatus Carinthiae Nachdruck der Ausgabe von 1688, Klagenfurt 1975, Seite 55ff
  • Wiessner, Hermann — Seebach, Gerhard — Vyoral-Tschapka, Margareta, Burgen und Schlösser in Kärnten (Kärnten I), Burgen und Schlösser um Wolfsberg, Friesach, St. Veit, 2. erw. Aufl., Wien 1977, Seite I/36f