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Burg Groppenstein#

Bezirkshauptmannschaft: Spittal an der Drau Kaernten, Spittal an der Drau

Gemeinde: Obervellach Kaernten, Obervellach

Katastralgemeinde: Söbriach Kaernten, Soebriach



Stattlicher dreigeschoßiger Bau, von Wehrtürmen und einer Zinnenmauer umgeben, mit dem mächtigen fünfgeschoßigen romanischen Bergfried, der durch eine Holzbrücke mit dem Hauptbau verbunden ist. In der Eingangshalle des Palas spätgotische Türgewände, Schlösser und Türbeschläge; im Rittersaal Rankenmalerei des 15. Jh.s (restauriert im 19. Jh.), ein Glasgemälde des 16. Jh.s, Fenster mit heraldischen Glasgemälden von Prof. Chvostek (Besitzer 1936-44). Freistehende Kapelle zur hl. Katharina, urk. 1460. Die Burg wird 1254 als „turris Croppensteine" urk. genannt. Sitz eines gleichnamigen Geschlechts (ortenburgische Ministeriale). 1470/80 Errichtung des Palas, um 1588 Besitz der Khevenhüller, 1612-1873 der Familien Lind und Sternbach, anschließend des Architekten Stipperger aus Wien (unter diesem Gesamtrestaurierung). Seit 1968 laufend Restaurierungen.


Eigentümer: Dr. Robert Schöbel


Burg Groppenstein - Foto: Burgen-Austria

Burg Groppenstein - Foto: Burgen-Austria

Burg Groppenstein


--> Groppenstein (AEIOU)


Groppenstein




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten, Vorarbeiten von Karl Ginhart, neubearb. von Ernst Bacher, Ilse Friesen, Geza Hajos, Wolfram Heike, Elisabeth Herzig, Horst R. Huber, Margarete Migaes, Jörg Oberhaidacher, Elisabeth Reichmann-Endres, Margareta Vyoral-Tschapka, 2. verb. Auflage, Wien 1981, Seite 648;
  • Henckel, Hugo, Burgen und Schlösser in Kärnten I, Klagenfurt-Wien 1964, Seite I/37f
  • Valvasor Topographia Archiducatus Carinthiae Nachdruck der Ausgabe von 1688, Klagenfurt 1975, Seite 73f
  • Wiessner, Hermann — Seebach, Gerhard — Vyoral-Tschapka, Margareta, Burgen und Schlösser in Kärnten (Kärnten III), Burgen und Schlösser um Hermagor, Spittal/Drau, Villach, 2. erw. Aufl., Wien 1986, Seite III/68f