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Schloss Hagenegg#

Bezirkshauptmannschaft: Völkermarkt Kaernten, Voelkermarkt

Gemeinde: Eisenkappel-Vellach Kaernten, Eisenkappel-Vellach

Katastralgemeinde: Vellach



Zweigeschoßiger Bau mit zwei über Eck gestellten Türmen mit Zwiebelhelmen; der barocke Trakt ist durch Seitenflügel mit einem Bau des 15./16. Jh.s verbunden.

Der Hauptbau stammt aus der zweiten Hälfte des 17. Jh.s. Westtrakt mit Holzkassettendecke aus dem 16. Jh., Osttrakt mit barocken Stuckdecken um 1680 und einfachem Stuck des 18. Jh.s. Schlosskapelle zum hl. Josef mit einer spätgotischen Leonhardfigur aus der Mitte des 15. Jh.s.

Das inmitten eines englischen Parks gelegene Schloss war vom 14. Jh. bis 1636 Sitz der Familie Hagen (Träger verschiedener landesfürstlicher Ämter). 1643 gelangte es an Johann Andreas von Rosenberg; nach mehrfachem Besitzerwechsel im 18. Jh. an die Familie Christallnigg. Seit 1887 ist Hagenegg Eigentum der Grafen Thurn-Valsassina.

Das Schloss wurde 1955 restauriert und befindet sich nun in vorbildlichem Bauzustand.


Eigentümer: Dr. Ariprand Thurn-Valsassina


Schloss Hagenegg - Foto: Burgen-Austria

Schloss Hagenegg - Foto: Burgen-Austria


Schloss Hagenegg




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten, Vorarbeiten von Karl Ginhart, neubearb. von Ernst Bacher, Ilse Friesen, Geza Hajos, Wolfram Heike, Elisabeth Herzig, Horst R. Huber, Margarete Migaes, Jörg Oberhaidacher, Elisabeth Reichmann-Endres, Margareta Vyoral-Tschapka, 2. verb. Auflage, Wien 1981, Seite 736;
  • Henckel, Hugo, Burgen und Schlösser in Kärnten II, Klagenfurt-Wien 1964, Seite II/67f
  • Valvasor Topographia Archiducatus Carinthiae Nachdruck der Ausgabe von 1688, Klagenfurt 1975, Seite 85f
  • Wiessner, Hermann — Seebach, Gerhard — Vyoral-Tschapka, Margareta, Burgen und Schlösser in Kärnten (Kärnten II), Burgen und Schlösser um Klagenfurt, Feldkirchen, Völkermarkt, 2. erw. Aufl., Wien 1980, Seite II/114ff