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Burgruine Landskron#

Gemeinde: Villach Kaernten, Villach

Katastralgemeinde: Gratschach Kaernten, Gratschach



Heute noch erhalten sind ein Vorwerk, der Zwinger, der durch einen rechteckigen Turm gesicherte Torbau mit Rustikaportal, Wehrgänge, zinnenbekrönte Mauern, Basteien und Türmchen; im Westen ein vielstöckiger quadratischer Turm mit gewölbten Wohnräumen; gotische Kapelle.

Urk. wurde die Burg nach 1351 erbaut, wurde 1392 an die Grafen von Cilli verpfändet, war 1456 in kaiserlichem Besitz, ab dem Jahr 1542 im Besitz der Khevenhüller (Christoph Khevenhüller kaufte Landskron mit der Verpflichtung, die beschädigte Festung wieder aufzubauen; 1552 war die Burg nahezu vollendet). Nachdem der Protestant Hans Khevenhüller 1629 hatte auswandern müssen, gelangte die Burg 1639 an die Grafen Dietrichstein. 1812 wurde sie durch Brand zerstört und ist seit damals im Verfall.

1952 wurde die Ruine von ÖR Hans Maresch zu einem Burgrestaurant mit Empfangsräumen, Bar und Taverne ausgebaut. Die Burgruine Landskron zählt zu den schönsten derartigen Anlagen in Kärnten.


Eigentümer: Christine Kunz


Burgruine Landskron - Foto: Burgen-Austria

Burgruine Landskron - Foto: Burgen-Austria

Burgruine Landskron - Foto: Burgen-Austria

Burg Landskron


--> Landskron (AEIOU)


Burgruine Landskron




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten, Vorarbeiten von Karl Ginhart, neubearb. von Ernst Bacher, Ilse Friesen, Geza Hajos, Wolfram Heike, Elisabeth Herzig, Horst R. Huber, Margarete Migaes, Jörg Oberhaidacher, Elisabeth Reichmann-Endres, Margareta Vyoral-Tschapka, 2. verb. Auflage, Wien 1981, Seite 326f;
  • Henckel, Hugo, Burgen und Schlösser in Kärnten I, Klagenfurt-Wien 1964, Seite I/49ff
  • Wiessner, Hermann — Seebach, Gerhard — Vyoral-Tschapka, Margareta, Burgen und Schlösser in Kärnten (Kärnten III), Burgen und Schlösser um Hermagor, Spittal/Drau, Villach, 2. erw. Aufl., Wien 1986, Seite III/190