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Schloss Lichtengraben#

Bezirkshauptmannschaft: Wolfsberg Kaernten, Wolfsberg

Gemeinde: Bad St. Leonhard im Lavanttal Kaernten, Bad St. Leonhard im Lavanttal

Katastralgemeinde: Theißing Kaernten, Theißing



Dreigeschoßiger Bau mit Attikageschoß, Uhrtürmchen, Rustikaportal, Arkadenhof mit eingemauerten Marmorreliefs, eines davon bezeichnet 1544. In der Einfahrt ein Relief, darstellend zweiMänner mit Dolchen, die einen Rinderkopf halten. Das Stiegenhaus im Hof wurde 1920 angebaut. Ehem. Kapelle im ersten Stock.

1544 (?) wurde das Schloss aus den Steinender aufgegebenen Burg Painhof erbaut; mehrere Renovierungen im 16.und 17. Jh.; bis 1617 im Besitz der Familie Pain, 1711-1839 in dem der Teuffenbach. Im 19. Jh. wurde das Schloss ausgebaut.


Eigentümer: Elisabeth Rittler


Schloss Lichtengraben - Foto: Burgen-Austria

Schloss Lichtengraben - Foto: Burgen-Austria


Schloss Lichtengraben




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten, Vorarbeiten von Karl Ginhart, neubearb. von Ernst Bacher, Ilse Friesen, Geza Hajos, Wolfram Heike, Elisabeth Herzig, Horst R. Huber, Margarete Migaes, Jörg Oberhaidacher, Elisabeth Reichmann-Endres, Margareta Vyoral-Tschapka, 2. verb. Auflage, Wien 1981, Seite 339;
  • Henckel, Hugo, Burgen und Schlösser in Kärnten II, Klagenfurt-Wien 1964, Seite II/107f
  • Valvasor Topographia Archiducatus Carinthiae Nachdruck der Ausgabe von 1688, Klagenfurt 1975, Seite 116ff
  • Wiessner, Hermann — Seebach, Gerhard — Vyoral-Tschapka, Margareta, Burgen und Schlösser in Kärnten (Kärnten I), Burgen und Schlösser um Wolfsberg, Friesach, St. Veit, 2. erw. Aufl., Wien 1977, Seite I/159f