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Burgruine Liebenfels (Hochliebenfels)#

Bezirkshauptmannschaft: St. Veit an der Glan Kaernten, St. Veit an der Glan

Gemeinde: Liebenfels Kaernten, Liebenfels

Katastralgemeinde: Rosenbichl Kaernten, Rosenbichl



Ausgedehnte Anlage mit zwei mächtigen romanischen Bergfrieden des 12./13. Jh.s. Spätgotische Wehrmauer, kleiner Torbau, spitzbogiges Tor; Reste der Wohnbauten (15./16. Jh.) gruppieren sich um den östlichen Bergfried; Reste der gotischen Doppelkapelle zum hl. Nikolaus (1419). Ein prächtiger Altar aus der Burgkapelle von Liebenfels ist derzeit im Kärntner Landesmuseum in Klagenfurt.

1333 urk. erwähnt; als herzogliches Lehen war die Burg im Besitz der Liebenberger, später der Schenken von Osterwitz; 1484 von den Ungarn erobert und bis 1490 besetzt. 1600-64 im Besitz der Wildenstein, ab 1696 im Besitz der Goess. Seit 1688 im Verfall. Laufend Sicherungsarbeiten; während der Sommermonate wird die Ruine für kulturelle Veranstaltungen verwendet.


Eigentümer: Seit 1696 Grafen Goess


Burgruine Liebenfels - Foto: Burgen-Austria

Burgruine Liebenfels - Foto: Burgen-Austria

Burgruine Liebenfels - Foto: Burgen-Austria


--> Liebenfels (AEIOU)


Burgruine Liebenfels




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten, Vorarbeiten von Karl Ginhart, neubearb. von Ernst Bacher, Ilse Friesen, Geza Hajos, Wolfram Heike, Elisabeth Herzig, Horst R. Huber, Margarete Migaes, Jörg Oberhaidacher, Elisabeth Reichmann-Endres, Margareta Vyoral-Tschapka, 2. verb. Auflage, Wien 1981, Seite 231f;
  • Henckel, Hugo, Burgen und Schlösser in Kärnten II, Klagenfurt-Wien 1964, Seite II/104ff
  • Wiessner, Hermann — Seebach, Gerhard — Vyoral-Tschapka, Margareta, Burgen und Schlösser in Kärnten (Kärnten I), Burgen und Schlösser um Wolfsberg, Friesach, St. Veit, 2. erw. Aufl., Wien 1977, Seite I/76ff