unbekannter Gast

Burgruine Malenthein (Prießenegg, Freudenstein)#

Bezirkshauptmannschaft: Hermagor Kaernten, Hermagor

Gemeinde: Hermagor-Pressegger See Kaernten, Pressegger See

Katastralgemeinde: Mödemdorf Kaernten, Moedemdorf



Nur mehr geringe Resteder kleinen, gotischen Anlage (im 16. Jh. erneuert) erhalten.

Urk. 1317 erbaut, im Besitz der Görzer. Bis 1395 Sitz des Landgerichts. Später dann im Besitz Kaiser Friedrichs III.; dann Kaiser Maximilians I.; von diesem an Johann Geumann von Galsbach, den Hochmeister des St. Georgs-Ordens zu Millstatt, verliehen (1506); dieser übergab die Burg an seinen Schwager Georg von Malenthein; von da an wird sie Malenthein genannt.

1768 durch einen Brand nach Blitzschlag zerstört und seither im Verfall. Unterhalb von Malenthein die ruinöse „Malenthein-Keusche", die bis 1797 von der Witwe Fromiller bewohnt wurde (nach dem Brand der Burg).


Eigentümer: Dr. Herbert Hasslacher




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten, Vorarbeiten von Karl Ginhart, neubearb. von Ernst Bacher, Ilse Friesen, Geza Hajos, Wolfram Heike, Elisabeth Herzig, Horst R. Huber, Margarete Migaes, Jörg Oberhaidacher, Elisabeth Reichmann-Endres, Margareta Vyoral-Tschapka, 2. verb. Auflage, Wien 1981, Seite 321;
  • Henckel, Hugo, Burgen und Schlösser in Kärnten I, Klagenfurt-Wien 1964, Seite I/56f
  • Wiessner, Hermann — Seebach, Gerhard — Vyoral-Tschapka, Margareta, Burgen und Schlösser in Kärnten (Kärnten III), Burgen und Schlösser um Hermagor, Spittal/Drau, Villach, 2. erw. Aufl., Wien 1986, Seite III/23ff