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Schloss Mandorf#

Bezirkshauptmannschaft: Hermagor Kaernten, Hermagor

Gemeinde: Kötschach-Mauthen Kaernten, Koetschach-Mauthen

Katastralgemeinde: Kötschach Kaernten, Koetschach



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Wuchtiger dreigeschoßiger Bau über rechteckigem Grundriß; über dem Südportal Bezeichnung 1520; spätgotische Portale und Fenstergewände, Netzgratgewölbe in der Halle; westlich des Schlosses die ehem. Schlosskapelle, jetzt Maria-Loreto-Kapelle von 1657.

1280 wird ein Ulricus de Mannendorf genannt; 1623 sind die Mandorf im Goldbergbau tätig (in der Pfarrkirche Kötschach ein Grabstein des hier begrabenen Kaspar Mandorf, 1618).

Bis 1765 verblieb das Schloss in dieser Familie. Weitere Besitzer waren Helfried von Lind (1771), Rechbach, Illitzstein.

Im Schloss ist nun eine Buschenschank eingerichtet.


Eigentümer: Seit 1802 Fam. Pichler





Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten, Vorarbeiten von Karl Ginhart, neubearb. von Ernst Bacher, Ilse Friesen, Geza Hajos, Wolfram Heike, Elisabeth Herzig, Horst R. Huber, Margarete Migaes, Jörg Oberhaidacher, Elisabeth Reichmann-Endres, Margareta Vyoral-Tschapka, 2. verb. Auflage, Wien 1981, Seite 362;
  • Henckel, Hugo, Burgen und Schlösser in Kärnten I, Klagenfurt-Wien 1964, Seite I/57f
  • Wiessner, Hermann — Seebach, Gerhard — Vyoral-Tschapka, Margareta, Burgen und Schlösser in Kärnten (Kärnten II), Burgen und Schlösser um Klagenfurt, Feldkirchen, Völkermarkt, 2. erw. Aufl., Wien 1980, Seite II/30f