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Burgruine Reichenfels#

Bezirkshauptmannschaft: Wolfsberg Kaernten, Wolfsberg

Gemeinde: Reichenfels Kaernten, Reichenfels

Katastralgemeinde: Reichenfels



Heute sind nur noch geringe Reste erhalten. Bei Valvasor (1688) wird die Burg noch als völlig intakt beschrieben: dreigeschoßig, mit Ecktürmchen, Erkern und hohem Walmdach.

1227 urk. genannt. 1288 Burggraf Eberhard als Pfleger des bambergischen Besitzes (bis 1759), später Religionsfonds, 1846 - 1929 Henckel-Donnersmarck. Das Wappen des Marktes Reichenfels gibt Zeugnis vom einst blühenden Silberbergbau dieser Gegend (drei silberne Felszacken in blauem Feld mit gekreuzten Hämmern).


Eigentümer: Hespa-Domäne


Burgruine Reichenfels - Foto: Burgen-Austria

Burgruine Reichenfels - Foto: Burgen-Austria




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten, Vorarbeiten von Karl Ginhart, neubearb. von Ernst Bacher, Ilse Friesen, Geza Hajos, Wolfram Heike, Elisabeth Herzig, Horst R. Huber, Margarete Migaes, Jörg Oberhaidacher, Elisabeth Reichmann-Endres, Margareta Vyoral-Tschapka, 2. verb. Auflage, Wien 1981, Seite 492;
  • Henckel, Hugo, Burgen und Schlösser in Kärnten II, Klagenfurt-Wien 1964, Seite II/145
  • Valvasor Topographia Archiducatus Carinthiae Nachdruck der Ausgabe von 1688, Klagenfurt 1975, Seite 184f
  • Wiessner, Hermann — Seebach, Gerhard — Vyoral-Tschapka, Margareta, Burgen und Schlösser in Kärnten (Kärnten I), Burgen und Schlösser um Wolfsberg, Friesach, St. Veit, 2. erw. Aufl., Wien 1977, Seite I/173f