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Burgruine Twimberg#

Bezirkshauptmannschaft: Wolfsberg Kaernten, Wolfsberg

Gemeinde: Bad St. Leonhard im Lavanttal Kaernten, Bad St. Leonhard im Lavanttal

Katastralgemeinde: Twimberg Kaernten, Twimberg



Reste einer bedeutenden, an strategisch wichtiger Stelle gelegenen Burg. Stirnbastei, drei Höfe, Reste des mächtigen Bergfrieds, Reste eines Wachturms. Die ehemalige Zwingburg und das umliegende Gebiet gelangten um 931 durch königliche Schenkung an das Erzbistum Salzburg.

Der Lehensnehmer Hartneid von Weissenegg, der Erbauer der etwas höher gelegenen Feste Pirkenstein, verkaufte die Burg zwischen 1326 und 1329 an Bischof Dietrich von Lavant. Bis zum 19. Jh. im Besitz der Lavanter Bischöfe. Seit der Mitte des 17. Jh.s im Verfall.

1932-34 konstituierte sich ein Verein zur Erhaltung dieses interessanten Bauwerkes.


Eigentümer: Peter und Hermine Guggi


Burgruine Twimberg - Foto: Burgen-Austria

Burgruine Twimberg - Foto: Burgen-Austria

Burgruine Twimberg - Foto: Burgen-Austria


-->Twimberg (AEIOU)




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten, Vorarbeiten von Karl Ginhart, neubearb. von Ernst Bacher, Ilse Friesen, Geza Hajos, Wolfram Heike, Elisabeth Herzig, Horst R. Huber, Margarete Migaes, Jörg Oberhaidacher, Elisabeth Reichmann-Endres, Margareta Vyoral-Tschapka, 2. verb. Auflage, Wien 1981, Seite 724;
  • Henckel, Hugo, Burgen und Schlösser in Kärnten II, Klagenfurt-Wien 1964, Seite II/175f
  • Wiessner, Hermann — Seebach, Gerhard — Vyoral-Tschapka, Margareta, Burgen und Schlösser in Kärnten (Kärnten I), Burgen und Schlösser um Wolfsberg, Friesach, St. Veit, 2. erw. Aufl., Wien 1977, Seite I/191ff