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Schloss Weyer (Wayer)#

Bezirkshauptmannschaft: St. Veit an der Glan Kaernten, St. Veit an der Glan

Gemeinde: St. Veit an der Glan

Katastralgemeinde: St. Veit an der Glan



Ein wehrhafter dreigeschoßiger Renaissancebau, mit einem möglicherweise älteren Kern. Massige Ecktürme, Erker, Torturm, trapezförmiger Arkadenhof; an einigen Fenstern der Außenfront noch die geschmiedeten Fensterkörbe der Erbauungszeit. Das ehem. Wasserschloss war 1532 urk. im Besitz des St. Veiter Bürgers Gortschacher, anschließend der Familie Rülko (Rainer Maria Rilke leitete seine Abstammung von diesem Kärntner Geschlecht ab).

1585 erfolgte der Umbau durch Anna von Liechtenstein-Khünburg. Im 17. Jh. Besitz des Bistums Gurk (bzw. des Klosters St. Georgen am Längsee), anschließend im Besitz von St. Veiter Familien (Dr. Hubert Knaus); im Schloss ist heute eine Tierklinik untergebracht.


Eigentümer: Familien Dr. Leber und Dr. Liebich




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten, Vorarbeiten von Karl Ginhart, neubearb. von Ernst Bacher, Ilse Friesen, Geza Hajos, Wolfram Heike, Elisabeth Herzig, Horst R. Huber, Margarete Migaes, Jörg Oberhaidacher, Elisabeth Reichmann-Endres, Margareta Vyoral-Tschapka, 2. verb. Auflage, Wien 1981, Seite 634;
  • Henckel, Hugo, Burgen und Schlösser in Kärnten II, Klagenfurt-Wien 1964, Seite II/187f
  • Valvasor Topographia Archiducatus Carinthiae Nachdruck der Ausgabe von 1688, Klagenfurt 1975, Seite 257f
  • Wiessner, Hermann — Seebach, Gerhard — Vyoral-Tschapka, Margareta, Burgen und Schlösser in Kärnten (Kärnten I), Burgen und Schlösser um Wolfsberg, Friesach, St. Veit, 2. erw. Aufl., Wien 1977, Seite I/135ff