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Schloss Wiesenau#

Bezirkshauptmannschaft: Wolfsberg Kaernten, Wolfsberg

Gemeinde: Bad St. Leonhard im Lavanttal Kaernten, Bad St. Leonhard im Lavanttal

Katastralgemeinde: St. Leonhard Kaernten, St. Leonhard



Dreigeschoßiger Renaissancebau aus der zweiten Hälfte des 16. Jh.s über annähernd quadratischem Grundriß, hohes Walmdach, Dachreiter und vier Ecktürme. An der Südfassade rundbogiges Steinportal, drei gekuppelte Renaissancefenster; im Inneren eine kleine römerzeitliche Sammlung von Grabdenkmälern, die unweit des Schlosses freigelegt wurden (diese stammen von einer Siedlung, die mit dem auch in der Römerzeit betriebenen Goldbergbau in Zusammenhang stand). 1579 von der Gewerkenfamilie Pain errichtet, 1652 im Besitz der Familie Siegersdorf-Kirchheimegg, 1757 der Sternbach, 1843 der Henckel-Donnersmarck.


Eigentümer: Seit 1923 Hespa (Holzeinkäufer der Schweizerischen Papierfabriken Luzern)


Schloss Wiesenau - Foto: Burgen-Austria

Schloss Wiesenau - Foto: Burgen-Austria




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten, Vorarbeiten von Karl Ginhart, neubearb. von Ernst Bacher, Ilse Friesen, Geza Hajos, Wolfram Heike, Elisabeth Herzig, Horst R. Huber, Margarete Migaes, Jörg Oberhaidacher, Elisabeth Reichmann-Endres, Margareta Vyoral-Tschapka, 2. verb. Auflage, Wien 1981, Seite 784;
  • Henckel, Hugo, Burgen und Schlösser in Kärnten II, Klagenfurt-Wien 1964, Seite II/188ff
  • Valvasor Topographia Archiducatus Carinthiae Nachdruck der Ausgabe von 1688, Klagenfurt 1975, Seite 261f
  • Wiessner, Hermann — Seebach, Gerhard — Vyoral-Tschapka, Margareta, Burgen und Schlösser in Kärnten (Kärnten I), Burgen und Schlösser um Wolfsberg, Friesach, St. Veit, 2. erw. Aufl., Wien 1977, Seite I/196f