Burgruine Araburg#

Bezirkshauptmannschaft: Lilienfeld Niederoesterreich, Lilienfeld

Gemeinde: Kaumberg Niederoesterreich, Kaumberg

Katastralgemeinde: Laabach Niederoesterreich, Laabach



In den äußeren Burghof gelangt man von Osten durch ein einfaches Tor; der Zutritt in die innere Burg wird durch einen Torturm mit Wachstube gesichert, durch ein drittes Tor gelangt man zur Hochburg. Kapelle zum hl. Georg, Palas und keilförmiger Bergfried („Schnabelturm"). Die Zinnenbekrönung des Bergfrieds wurde abgetragen, statt dessen wurde ein kreisrunder Aufbau mit Kegeldach, der als Aussichtswarte dient, angebracht.

Urk. 1209, ab 1590 Besitz der Familie Jörger (der sogenannte „Adlerberg" war ein Zufluchtsort der Protestanten). Bis 1780 wurden regelmäßig am 23. April, dem „Georgitag", in der Burgkapelle Messen gelesen. D

ie Burg wurde 1945 durch Kriegseinwirkung und 1948 durch Blitzschlag schwer beschädigt. 1956 wurden die meisten Schäden behoben; der Turm kann heute wieder bestiegen werden und ist beliebtes Ausflugsziel.


Eigentümer: Seit 1626 Stift Lilienfeld





Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Dehio Niederösterreich, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich, neubearb. von Richard Kurt Donin, 3- neubearb. Auflage, Wien 1953, Seite 139