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Schloss Frankenburg#

Bezirkshauptmannschaft: Vöcklabruck Oberoesterreich, Voecklabruck

Gemeinde: Frankenburg am Hausruck Oberoesterreich, Frankenburg am Hausruck

Katastralgemeinde: Frein Oberoesterreich, Frein



Zweistöckiger rechteckiger Baublock mit kupfernen Walmdach. Heute ist der Wassergraben trockengelegt.

Die ehemalige Burg wird 1160 als Besitzung desBamberger Hochstiftes urkundl. genannt. Im 13. und 14. Jh. ist Frankenburg im Besitz der Schaunberger und anschließend in dem des Heinrich von Wallsee, der Polhamer, der Khevenhüller, der Pausinger und der Schaupp. Frankenburg wurde durch das sogenannte Frankenburger Würfelspiel berühmt, das 1625 am Haushamerfeld stattfand. Nach einer Erhebung der Bauern ließ der bayerische Statthalter Adam von Herberstorff die Verhafteten um ihr Leben würfeln und 17 davon hängen. Das war der unmittelbare Anlaß für den offenen Aufstand der protestantischen Bauern unter ihrem Anführer Stephan Fadinger.

Schloss Frankenburg beherbergt ein Heimatmuseum.


Eigentümer: Fam. Limbeck





Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Dehio Oberösterreich, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich, ErwinHainisch (bearb. von Kurt Woisetschläger), hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, 6. Aufl., Wien 1977, Seite 72.
  • Grüll, Georg (II), Burgen und Schlösser im Salzkammergut und Alpenland, Wien 1963, Seite 20ff.
  • Sekker, Franz, Burgen und Schlösser, Städte und Klöster Oberösterreichs, in Georg Matthäus Vischers „Topographia Austriae superioris modernae, 1674", Linz 1925, Seite 77ff.