Schloss Walchen#

Bezirkshauptmannschaft: Vöcklabruck Oberoesterreich, Voecklabruck

Gemeinde: Vöcklamarkt Oberoesterreich, Voecklamarkt

Katastralgemeinde: Walchen Oberoesterreich, Walchen



Der aus dem 16. Jh. stammende Bau besteht aus dem dreigeschoßigen Hauptteil und dem zweigeschoßigen Nebenflügel. Die Kapelle ist mit Stuck und einem Rokokoaltar ausgestattet, im schönen Park befinden sich Steinfiguren. 1960-68 wurden Renaissancedecken mit reicher Bemalung entdeckt und restauriert.

1371 erstmals urk. erwähnt, war Walchen landesfürstliches Lehen, später Besitz der Familie Walchen (bis 1524), der Khevenhüller, der Schallenberg, des Johann Gottlieb von Clam, der Weichs-Glon.

Das Schloss ist zu besichtigen und beherbergt ein Kindermuseum, das das Leben der Kinder in den verschiedenen sozialen Gruppen zeigt.


Eigentümer: Seit 1959 Familie Hanreich


Schloss Walchen - Foto: Burgen-Austria

Schloss Walchen - Foto: Burgen-Austria




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Dehio Oberösterreich, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich, ErwinHainisch (bearb. von Kurt Woisetschläger), hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, 6. Aufl., Wien 1977, Seite 356.
  • Grüll, Georg (II), Burgen und Schlösser im Salzkammergut und Alpenland, Wien 1963, Seite 117ff.
  • Sekker, Franz, Burgen und Schlösser, Städte und Klöster Oberösterreichs, in Georg Matthäus Vischers „Topographia Austriae superioris modernae, 1674", Linz 1925, Seite 300f.