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Burgruine Wernstein#

Bezirkshauptmannschaft: Schärding Oberoesterreich, Schaerding

Gemeinde: Wernstein am Inn Oberoesterreich, Wernstein am Inn

Katastralgemeinde: Wernstein



Die auf einem hohen Felsen oberhalb des Inns gelegene Anlage ist heute zum größten Teil Ruine. Erhalten sind das Haupttor und ein Nebenportal sowie ein Teil der Umfassungsmauer des Nordosttraktes, der ausgebaut und für Wohnzwecke adaptiert wurde.

Im 12. Jh. erstmals genannt (urk. 1257 er¬wähnt), war Wernstein mit Schloss Neuburg (heute BRD) sowohl in geschichtlicher Hinsicht als auch die Besitzverhältnisse betreffend bis 1803 verbunden (Neuburg zu Bayern, Wernstein zu Österreich).

Besitzer waren die Zelkinger (1379), die Wallseer, (1384) an Reinprecht von Wallsee verpfändet und der bayerische und auch der österreichische Staat. Im ausgebauten Teil der Burgruine ist ein Kindergarten untergebracht.


Eigentümer: Dietmar Ernst




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Dehio Oberösterreich, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich, ErwinHainisch (bearb. von Kurt Woisetschläger), hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, 6. Aufl., Wien 1977, Seite 375.
  • Grabherr, Norbert, Burgen und Schlösser in Oberösterreich, 2. Aufl., Linz 1970, Seite 94f.