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Burgruine Wildenstein#

Bezirkshauptmannschaft: Gmunden Oberoesterreich, Gmunden

Gemeinde: Bad Ischl Oberoesterreich, Bad Ischl

Katastralgemeinde: Kaltenbach Oberoesterreich, Kaltenbach



Reste der Vorburg, des Palas und des Bergfrieds sind erhalten.

1263 erstmals urk. erwähnt, war Wildenstein landesfürstlicher Besitz mit folgenden Pflegern: „Schenk von Tobra", Hans Posch (1371), die Schaunberger, die Seusenecker, die Jörger und die Prüschenk. 1478 erhielten die Bürger von Gmunden die Pflege von Wildenstein (sowie die „Verwesung" der Saline zu Hallstatt, mit einer Pacht von 3000 Pfund jährlich).

1593 brannte die Burg ab, wurde wieder aufgebaut und 1715 erneut durch Brand zerstört. Beliebtes Ausflugsziel.


Eigentümer: Republik Österreich (Bundesforste)


Burgruine Wildenstein - Foto: Burgen-Austria

Burgruine Wildenstein - Foto: Burgen-Austria




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.


Literatur#

  • Dehio Oberösterreich, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich, ErwinHainisch (bearb. von Kurt Woisetschläger), hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, 6. Aufl., Wien 1977, Seite 377.
  • Grüll, Georg (II), Burgen und Schlösser im Salzkammergut und Alpenland, Wien 1963, Seite 133ff.
  • Sekker, Franz, Burgen und Schlösser, Städte und Klöster Oberösterreichs, in Georg Matthäus Vischers „Topographia Austriae superioris modernae, 1674", Linz 1925, Seite 329f.