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Schloss Kainberg#

Bezirkshauptmannschaft: Graz-Umgebung Graz Umgebung

Gemeinde: Kumberg Kumberg Graz Umgebung

Katastralgemeinde: Kumberg



Dreigeschoßiger Vierflügelbau aus der Renaissance, ein rechteckiger Innenhof, vier quadratische Ecktürme mit Pyramidendächern, Uhrturm mit Laterne, Arkaden. Saal mit Stuck aus dem 18. Jh. und Empireofen um 1800, kleine Kapelle mit Dreikönigsaltar.

1218 wird Otto von Cumperch als Besitzer eines Wehrbaues genannt. 1570-75 ließ Otto VI. von Ratmannsdorf den Ausbau des Schlosses durchführen. Die einst hervorragende Ausstattung, wie z. B. der berühmte gotische Kasten (dessen Gegenstück sich in der Burg Kreuzenstein, NÖ, befindet), wurde nach und nach veräußert.


Eigentümer: Seit 1841 Grafen Wimpffen


schloss Kainberg - Foto: Vischers Topographia Ducatus Styriae 1681
schloss Kainberg - Foto: Vischers Topographia Ducatus Styriae 1681
Schloss Kainberg bei Kumberg auf einer kleinen Geländestufe in einem steil ansteigenden Waldgebiet.
Schloss Kainberg bei Kumberg auf einer kleinen Geländestufe in einem steil ansteigenden Waldgebiet.
Das Schloss von Südwesten aus gesehen.
Das Schloss von Südwesten aus gesehen.
Die Arkaden des Innehofes sind grossteils verglast.
Die Arkaden des Innehofes sind grossteils verglast.


--> Schloss Kainberg (Heimatlexikon)




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Baravalle, Robert Burgen und Schlösser der Steiermark, Graz 1961, Seite 156f;
  • Dehio Steiermark Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Steiermark (ohne Graz), bearb. von Kurt Woisetschläger und Peter Krenn, Wien 1982, Seite 203