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Schloss St. Georgen#

Bezirkshauptmannschaft: Leibnitz Leibnitz

Gemeinde: St. Georgen an der Stiefing St Georgen an der Stiefing

Katastralgemeinde: St. Georgen an der Stiefing



Ein wehrhafter unregelmäßiger Vierflügelbau um einen Innenhof. Der Westflügel und der Nordtrakt sind durch ausfallende turmartige Eckrisalite mit Schießscharten verstärkt. Vermauerte Arkadengänge, Festsaal mit dekorativen Wandfresken aus dem späten 18. Jh., Öfen aus dem späten 18. Und frühen 19. Jh., steinerne Marienfigur von 1762 (Veit Königer) im Hof. N

Nördlich des Schlosses befindet sich das Grabmal des Dichters Paul Ernst („Der schmale Weg zum Glück", 1903, „Der Zusammenbruch des Marxismus", 1919), mit Johann-Nepomuk-Figur und zwei Engeln (Mitte des 18. Jh.s).

Die ältesten Teile des Schlosses stammen aus dem 15. Jh., Um- bzw. Zubauten erfolgten im 17. und 18. Jh. Im 12. Jh. war das Schloss im Besitz der Grafen von Piain; 1340 wurde es vom Landesfürsten den Bischöfen von Seckau übergeben. Weitere Besitzer waren die Herren von Glojach (1555-1751) und die Freiherren von Egkh-Hungerspach (1753-1814) sowie die Fam. Ernst.

Fallweise wird das Schloss für kulturelle Veranstaltungen verwendet.


Eigentümer: Dr. Reinisch


Schloss St. Georgen - Foto: Burgen-Austria

Schloss St. Georgen - Foto: Vischers Topographia Ducatus Styriae 1681




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Baravalle, Robert Burgen und Schlösser der Steiermark, Graz 1961, Seite 324ff;
  • Dehio Steiermark Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Steiermark (ohne Graz), bearb. von Kurt Woisetschläger und Peter Krenn, Wien 1982, Seite 430