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Schloss Wasserberg (Seckauburg)#

Bezirkshauptmannschaft: Knittelfeld Knittelfeld

Gemeinde: Gaal Gaal Steiermark

Katastralgemeinde: Ingering Ingering Steiermark



Meist dreigeschoßiger Vierflügelbau mit ungleichen Dachhöhen. Rundturm, zum Teil noch romanisch; gotischer Turm mit barockem Obergeschoß und Spitzhelm in der nordwestlichen Hofecke, Kapelle mit neugotischer Innenausstattung; vor dem Schloss eine frei stehende Kapelle.

Seit 1218 war die Gegend um Schloss Wasserberg im Besitz des neugegründeten Bistums Seckau. Der erste Burgbau erfolgte 1275 („Seccoburch"). Unter Bischof Matthias Scheidt erfolgte im 15. Jh. der Ausbau des Schlosses. 1844 im Besitz des Gewerken Max Sessler, der es 1844-48 erweiterte und umbaute. Das Stiegenhaus im Osttrakt wurde um 1900 errichtet. Am 13. 4. 1779 wurde im Gebiet der Herrschaft Wasserberg der letzte Wolf erlegt.

Außer der Forstverwaltung ist in dem Schloss ein Kindergarten untergebracht.


Eigentümer: Zisterzienserstift Heiligenkreuz


Schloss Wasserberg - Foto: Vischers Topographia Ducatus Styriae 1681

Schloss Wasserberg - Foto: Vischers Topographia Ducatus Styriae 1681

Schloss Wasserberg - Foto: Burgen-Austria

Schloss Wasserberg - Foto: Burgen-Austria




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Baravalle, Robert Burgen und Schlösser der Steiermark, Graz 1961, Seite 305ff
  • Dehio Steiermark Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Steiermark (ohne Graz), bearb. von Kurt Woisetschläger und Peter Krenn, Wien 1982, Seite 603