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Burgruine Wildon#

Bezirkshauptmannschaft: Leibnitz Leibnitz

Gemeinde: Wildon Wildon Leibnitz

Katastralgemeinde: Unterhaus Unterhaus Leibnitz



Auf dem heute bewaldeten Burgberg lagen einst zwei Burgen; heute beide Ruinen. An der Westseite die kleinere, „Römerturm" oder „altes Haus" genannt; Reste eines frei stehenden Quaderturmes.

1173 gelangte die Burg urk. an Hartnid von Riegersburg als Lehen. Dieses Geschlecht nannte sich fortan „von Wildon" und erbaute um die Mitte des 13. Jh.s auf dem Ostgipfel ein größeres Hochschloss, das 1260 als „Novum Castrum" erstmals genannt wird. Dieses Schloss wurde im 16. und 17. Jh. stark erneuert (damals im Besitz der Fürsten von Eggenberg); Reste von zwei Torbauten sowie Teile der östlichen und der westlichen Wehrmauer sind erhalten. Außerdem ist eine frei stehende ehem. Kapelle mit gotischen Strebepfeilern unter dem Wappen des Ulrich von Leysser, von 1520, erhalten.


Eigentümer: Dkfm. Dr. Helmut von Frizberg


Burg Wildon - Foto: Vischers Topographia Ducatus Styriae 1681




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Baravalle, Robert Burgen und Schlösser der Steiermark, Graz 1961, Seite 364ff;
  • Dehio Steiermark Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Steiermark (ohne Graz), bearb. von Kurt Woisetschläger und Peter Krenn, Wien 1982, Seite 619