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Burgruine Ehrenberg (Ernberg)#

Bezirkshauptmannschaft: Reutte Reutte

Gemeinde: Reutte

Katastralgemeinde: Reutte



Von der einst ausgedehnten Paßfestung sind heute noch folgende Teile erhalten: Klause, Walmdach, Eckbastei, Mauerreste, Schlosskopf und „Schlossangerl". Die ältesten Teile stammen aus den Jahren um 1290 (Meinhard II. Graf von Tirol), die übrigen Teile aus dem 16. Jh. 1606 wurde die Festung durch Bart. Lucchese mit vier Eckbasteien und Vorwerken ausgestattet.

1704 war Ernberg Kaserne; 1783 wurde die Burg aufgelassen und teilweise abgerissen. Im Schmalkaldischen, im Dreißigjährigen sowie im Spanischen Erbfolgekrieg spielte die Festung als Grenzsperre eine bedeutende Rolle.


Eigentümer: Dr. Walter Tschurtschentaler sowie Familien Hindelang und Schoener


Burgruine Ehrenberg - Stich zw.1700 und 1766.


Ehrenberg




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Trapp, Oswald, Tiroler Burgenbuch, Bd. VII (Oberinntal und Außerfern), Bozen 1986, Seite 269ff.
  • Dehio Tirol, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Tirol, bearb. von Gert Amman, Erich Egg, Johanna Felmayer, Josef Franckenstein, Wolfram Heike, Horst R. Huber, Herta Öttl, Meinrad Pizzinini, Wien 1980, Seite 645f.
  • Weingartner, Josef Hörmann-Weingartner, Magdalena Die Burgen Tirols. Ein Burgenführer durch Nord-, Ost- und Südtirol, 3. Aufl., Innsbruck-Bozen 1981, Seite 137f.