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Ansitz Helbock#

Bezirkshauptmannschaft: Feldkirch Vorarlberg, Feldkirch

Gemeinde: Feldkirch

Katastralgemeinde: Tisis Vorarlberg, Tisis



Zweigeschoßiger Bau mit Giebel an der Hauptfront, Fachwerk vom Obergeschoß bis zum Dach; im ersten Stock und im Erdgeschoß Holzdecken.

Die neben dem Ansitz liegende Antonius-Kapelle ist ein interessanter zentraler Kuppelbau mit kleinem Langschiff und Vorhalle; die Kapelle ist mit Holzschindeln gedeckt und mit Holzpfeilern und einer Freitreppe ausgestattet.

Angeblich wurde der Ansitz um 1157 erbaut. Ursprünglich zur Herrschaft des Schlosses Amberg gehörig, war der Ansitz im 17. Jh. Besitz des Johann Heibock, der aufgrund eines Gelöbnisses nach seiner glücklichen Heimkehr aus den Türkenkriegen (1685)die Antonius-Kapelle errichtete.

Der Ansitz Heibock befindet sich in gutem Bauzustand und gehört nun den Nachfahren der Familie Heibock.


Eigentümer: Familie Selb




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Dehio Vorarlberg, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Vorarlberg, bearb. von Gert Amman, Martin Bitschnau, Paul Rachbauer, Helmut Swozilek, hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, Wien 1983, Seite 206.
  • Huber, Franz Josef, Kleines Vorarlberger Burgenbuch, Ländle-Bibliothek, Bd. III, Dornbirn 1985, Seite 231.
  • Österreichische Kunsttopographie, Bd. XXXII, Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Feldkirch, von Meinrad Tiefenthaler, Elmar Vonbank, Werner Noack, Ernst Kyriß unter Benützung archivalischer Vorarbeiten von Julius Fleischer,
bearb. von Dagobert Frey, Wien 1958, Seite 321ff.
  • Ulmer, Andreas, Die Burgen und Edelsitze Vorarlbergs und Liechtensteins, Dornbirn 1925, unveränderter Nachdruck, Dornbirn 1978, Seite 801ff.