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Ansitz St. Jergenberg (St. Georgenberg-Sulz)#

Bezirkshauptmannschaft: Feldkirch Vorarlberg, Feldkirch

Gemeinde: Sulz Vorarlberg, Sulz

Katastralgemeinde: Sulz



Stattliches dreigeschoßiges Gebäude mit ehemals gotischem Fenstergewände, einer getäfelten Stube mit Kassettendecke, Intarsien und Wappen der Besitzer.

Der Edelsitz, der heute als Pfarrhof dient, wurde im 16. Jh. von der Farn. Metzler erbaut und liegt unmittelbar neben der in den Jahren 1903-04 in neuromanischem Stil errichteten Pfarrkirche. Die sogenannte „St. Jörgen-Kaplanei" stand bereits 1460 an der Stelle des heutigen Ansitzes.

Die Besitzer waren die Familien Altmannshausen (der kunstvolle Epitaph des Achilles von Altmannshausen von 1560 befindet sich nun in der Annenkapelle zu Frommengersch), Furtenbach, Zech von Deybach und die Gemeinde Sulz (der Ansitz wurde bis 1890 als Amtshaus verwendet).


Eigentümer: Röm.-kath. Pfarre Sulz




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Dehio Vorarlberg, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Vorarlberg, bearb. von Gert Amman, Martin Bitschnau, Paul Rachbauer, Helmut Swozilek, hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, Wien 1983, Seite 388.
  • Huber, Franz Josef, Kleines Vorarlberger Burgenbuch, Ländle-Bibliothek, Bd. III, Dornbirn 1985, Seite 258f.
  • Österreichische Kunsttopographie, Bd. XXXII, Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Feldkirch, von Meinrad Tiefenthaler, Elmar Vonbank, Werner Noack, Ernst Kyriß unter Benützung archivalischer Vorarbeiten von Julius Fleischer,
bearb. von Dagobert Frey, Wien 1958, Seite 540.
  • Ulmer, Andreas, Die Burgen und Edelsitze Vorarlbergs und Liechtensteins, Dornbirn 1925, unveränderter Nachdruck, Dornbirn 1978, Seite 745ff.