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Burgruine Tosters#

Bezirkshauptmannschaft: Feldkirch Vorarlberg, Feldkirch

Gemeinde: Tosters Vorarlberg, Tosters

Katastralgemeinde: Tosters



Mächtiger Bergfried mit fünf Geschoßen, Teile des weit östlich davon gelegenen Palas, Mauerreste, Zwinger, Burghof sowie ein großes Plateau (wahrscheinlich Turnierplatz) sind heute noch erhalten. Unterhalb der Anlage liegt das St.-Cornelius-Kirchlein, welches möglicherweise einst die Burgkapelle war, da an der Burgruine kein Kapellenbau erkennbar ist; neben der Kapelle eine 1000jährige Eibe.

1271 urk. genannt, im Besitz einer Seitenlinie der Montfort-Feldkirch; weitere Besitzer waren die Fürstenberg (1362), das Haus Österreich (1390), 1405, im Appenzeller Krieg, wird Tosters, wie so viele andere Burgen in Vorarlberg, zerstört und anschließend wiederaufgebaut; Clary-Aldringen (1679), Erzherzog Franz Ferdinand (1905).

Die Burg, die bereits seit 1685 verfällt, hat eine Aussichtswarte mit herrlicher Fernsicht.


Eigentümer: Museums- und Heimatschutzverein Feldkirch und Umgebung


Burgruine Tosters - Foto: Burgen-Austria

Burgruine Tosters - Foto: Burgen-Austria


--> Tosters (Videos aus Österreich)




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Dehio Vorarlberg, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Vorarlberg, bearb. von Gert Amman, Martin Bitschnau, Paul Rachbauer, Helmut Swozilek, hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, Wien 1983, Seite 175f.
  • Huber, Franz Josef, Kleines Vorarlberger Burgenbuch, Ländle-Bibliothek, Bd. III, Dornbirn 1985, Seite 72f.
  • Österreichische Kunsttopographie, Bd. XXXII, Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Feldkirch, von Meinrad Tiefenthaler, Elmar Vonbank, Werner Noack, Ernst Kyriß unter Benützung archivalischer Vorarbeiten von Julius Fleischer,
bearb. von Dagobert Frey, Wien 1958, Seite 336ff.
  • Ulmer, Andreas, Die Burgen und Edelsitze Vorarlbergs und Liechtensteins, Dornbirn 1925, unveränderter Nachdruck, Dornbirn 1978, Seite 151ff.