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Ansitz Tschitscher-Schloss (Margarethenkapf)#

Bezirkshauptmannschaft: Feldkirch Vorarlberg, Feldkirch

Gemeinde: Feldkirch

Katastralgemeinde: Feldkirch



Oberhalb des Ill-Durchbruchs, auf einer schmalen Felskuppe gelegener Wohnturm mit Kapelle, dreigeschoßig, mit Steil-giebel und Satteldach; die 1522 geweihte Kapelle mit Wandmalerei und Dachreiter. Der Name „Kapf" stammt vom lateinischen caput und bedeutet „Felskopf".

1620 wurde das Schloss von dem Hubmeister Paul Tschitscher erbaut, gelangte später in den Besitz der Fam. Clessin (1799, in der Franzosenzeit, fanden hier diverse Kämpfe statt), ab 1860 in den der Fam. Tschavoll. Ritter von Tschavoll (Bürgermeister von Feldkirch) errichtete um 1870 auf der oberen Terrasse des „Kapfes" eine Villa mit Park.


Eigentümer: Frieda Vogt




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Dehio Vorarlberg, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Vorarlberg, bearb. von Gert Amman, Martin Bitschnau, Paul Rachbauer, Helmut Swozilek, hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, Wien 1983, Seite 200f.
  • Huber, Franz Josef, Kleines Vorarlberger Burgenbuch, Ländle-Bibliothek, Bd. III, Dornbirn 1985, Seite 178f.
  • Österreichische Kunsttopographie, Bd. XXXII, Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Feldkirch, von Meinrad Tiefenthaler, Elmar Vonbank, Werner Noack, Ernst Kyriß unter Benützung archivalischer Vorarbeiten von Julius Fleischer,
bearb. von Dagobert Frey, Wien 1958, Seite 198f.
  • Ulmer, Andreas, Die Burgen und Edelsitze Vorarlbergs und Liechtensteins, Dornbirn 1925, unveränderter Nachdruck, Dornbirn 1978, Seite 788ff.