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Ehem. Schloss Margareten#

Gemeinde: Wien, Margaretenplatz 2-3, Schlossgasse 23 Wien, Margaretenplatz 2-3


Siebenachsiger Bau mit Eckturm und Loggia. Die Bezeichnung „Margareten" stammt von der hl. Margarete von Antiochien, welcher eine Kapelle am Margaretenplatz geweiht wurde (1395). Unweit davon der sogenannte „Hundsturm", ein turmartiges Gebäude, welches um 1600 als Unterkunft für die Jagdhunde von Kaiser Maximilian II. errichtet wurde.

Das Schloss wurde bereits 1373 genannt und im 17. Jh. vollständig umgebaut. 1727 wurde es von der Gemeinde Wien erworben, die darin eine Fabrik, eine Buchdruckerei sowie eine Maulbeerbaumschule einrichtete.


Eigentümer: Nils Axel Bruno Raabe




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Czeike, Felix, Das große Groner Wien Lexikon, Wien 1974, Seite 636f.