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Palais Questenberg#

Gemeinde: Wien, Johannesgasse 5/5 a Wien, Johannesgasse 5/5 a


Dieses Gebäude ist ein interessantes Werk der Wiener Barockarchitektur. Die Stuckarbeiten stammen von Santino Bussi (1705), die Deckenfresken und Putten im ehem. Bibliothekssaal von Marcantonio Chiarini und Gaetano Fanti. Der Spiegelsaal wurde während des Zweiten Weltkrieges zerstört.

Johann Adam Graf Questenberg ließ ab 1701 dieses Palais an der Stelle von drei älteren Häusern im Stil von Johann Lukas von Hildebrandt erbauen. Zwei dieser Häuser waren schon 1684 Eigentum seines Vorfahren Johann Anton Graf Questenberg. Im Jahr 1723 wurde der Bau erweitert; 1755 Besitz des Dominik Graf Kaunitz.

Heute ist im Palais das Finanzministerium untergebracht.


Eigentümer:Bund




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Czeike, Felix, Das große Groner Wien Lexikon, Wien 1974, Seite 706.