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Palais Starhemberg (Bundesministerium für Unterricht und Kunst)#

Gemeinde: Wien, Minoritenplatz 5 Wien, Minoritenplatz 5


Um 1550 von den Zelkingern erbaut, später im Besitz der Strein, Losenstein, Teuffei und des Hans Friedrich von Sonderdorf.

1661 Erwerb durch Konrad Balthasar Graf von Starhemberg, der schon bald einen Neubau errichtete.(Inschrift am 1667 datierten Porträt des Bauherrn im Starhembergschen Familienmuseum in Eferding). Bis zum Ende des 18. Jh.s im Besitz dieser Familie, danach oftmaliger Besitzerwechsel.

Das erste Obergeschoß ist als Beletage erkennbar mit einer korridorlosen Aneinanderreihung der Zimmer. Das zweite Geschoß diente für Wohnzwecke, das dritte der Dienerschaft und für Büros. Von der großzügigen Ausstattung des Frühbarocks mit Malerei und schwerer Stuckarbeit ist nichts mehr erhalten. Umbau des Gebäudes im Jahr 1784 durch den Baumeister Andreas Zach.

Das Haus ist heute als Bundesministerium für Unterricht und Kunst in Verwendung.


Eigentümer: Bund




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Czeike, Felix, Das große Groner Wien Lexikon, Wien 1974, Seite 784.