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Aufbruch zu neuen Ufern#

Im Pazifik verlassen erste Menschen ihre Heimat - nicht wegen Krieg oder Verfolgung, sondern wegen des Klimawandels. Sind sie die Vorboten einer "Klimigration", die das 21. Jahrhundert bestimmen wird?#


Von der Wiener Zeitung (Samstag, 14. Mai 2016) freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Von

Daniel Rössler


Den Bewohnern mancher Pazifikinsel steht das Wasser bald buchstäblich bis zum Hals., © Rössler
Den Bewohnern mancher Pazifikinsel steht das Wasser bald buchstäblich bis zum Hals.
© Rössler

Madang, Papua-Neuguina. In der Mitte stand der Baum. In seinem Schatten spielten Kinder, kochten Frauen, schliefen Fischer. Heute steht in der Mitte der Insel ein dürrer Strauch. Und der einst mächtige Baum ist ein Schatten seiner selbst. Abgedrängt an den Rand der Insel, liegt er zur Hälfte im Meer, die Wurzeln entblößt, die verdorrten Äste wirr in den Himmel gestreckt. Schlafen kann man darunter schon lange nicht mehr, aber Esiah befestigt manchmal sein Fischerboot an ihm.

"Unsere Insel verändert sich. Wo gestern noch Erde war, ist heute Wasser", sagt er, während er stirnrunzelnd auf seine Heimat blickt. Viel gibt es da nicht zu sehen: Sand, ein paar Palmen, ein paar Häuser, ein paar Boote. Keine hundert Schritte benötigt man, um auf Mazzaz Island von einem Ende zum anderen zu gelangen.

Nächstes Jahr werden es wieder ein paar Schritte weniger sein. Denn Esiah’s Heimat schrumpft, mit jedem Tag, mit jeder neuen Welle. Der Ozean nimmt nach und nach Besitz von der Insel, ihrer Erde, ihren Felsen, ihren Pflanzen. Alles Leben wird vertrieben. Und irgendwann werden es auch ihre Menschen sein.

Das Zeitalter der klimabedingten Flucht dämmert heran, und seinen Anfang nimmt es im Pazifik. Menschen, Völker, ganze Nationen werden migrieren und zu neuen Ufern aufbrechen - nicht wegen Krieg oder Terror, sondern weil es ihre eigenen Ufer bald nicht mehr geben wird. Weil ihre Heimat untergeht, versalzt oder erodiert. Weil ihnen veränderte Umweltbedingungen das Leben immer schwieriger und irgendwann unmöglich machen. Weil das Klima sie zur Flucht zwingt.

Massenexodus#

Mehr als 200 Millionen Klimaflüchtlinge soll es bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts geben, und fast alle werden aus Entwicklungsländern stammen. Damit sind von den Auswirkungen des Klimawandels ausgerechnet jene am meisten betroffen, die am wenigsten dazu beigetragen haben. Doch die industrialisierte Welt wird den klimainduzierten Massenexodus mit aller Wucht zu spüren bekommen - als politische Herausforderung, als finanzielle Belastung, als moralisches Pro-blem. Eine neue Flüchtlingswelle ungeahnten Ausmaßes bahnt sich an - und im Pazifik kann man ihren Ursprung studieren. Auf Mazzaz Island ist der Samstagnachmittag ruhig, die Männer sind draußen am Meer und fischen. Wann sie wieder zurückkommen? Joy weiß es nicht genau, aber sie ist sich sicher, dass es länger dauern wird. Die junge Frau von Esiah ist daran gewohnt, zu warten. Immer weiter hinaus auf den Ozean müssen ihr Mann und die anderen paddeln, um abends nicht mit leeren Netzen nach Hause zu kommen. Ihre Auslegerkanus sind selbst geschnitzt und klein, kaum geeignet für die raue See.

"In den Gewässern vor unserer Insel tummelten sich damals die Fische", erinnert sich Joy, heute aber erwische man einen Red Snapper nur mehr, wenn man die Küste weit hinter sich lasse. Draußen aber ist die Arbeit schwierig, machen Wind, Regen und hohe Wellen den Fischern zu schaffen.

"Solwara" wird das Meer in Papua-Neuguinea genannt, aber es ist heute weit mehr als nur "salziges Wasser". Es ist wärmer und höher als noch vor einigen Jahrzehnten, und es wird zunehmend unberechenbarer. Unwetter brechen ohne Vorwarnung herein, Sturmböen fegen über Land und Meer. Vor allem zwischen April und September, wenn die Trockenzeit ihren harschen Nord-Ost-Wind bringt, können Joys Kinder Nachts oft nicht schlafen.

"Der Wind fegt so laut über das Meer, dass sie Angst bekommen." Und manchmal fürchtet sie sich auch. Dann nämlich, wenn das Meer überschwappt, wenn es von einer Seite der Insel auf die andere fließt, wenn ihre Heimat plötzlich zur Gänze unter Wasser steht. Auf Mazzaz Island lässt sich im Kleinen erleben, was Klimaforscher der Region im Großen prophezeien. Ein Minimundus des Untergangs.

Flüssiger Kontinent#

Nirgendwo zeigen sich die Auswirkungen des Klimawandels derzeit so drastisch wie im Pazifik. Mit ihren 30.000 Inseln ist die Region in höchstem Maße abhängig vom Meer, sensibel gegenüber jeglicher Änderung im und über dem Wasser. Als "Liquid Continent" wird Ozeanien von seinen 15 Millionen Bewohnern bezeichnet - als flüssiger Kontinent. 15 Staaten verstreuen sich auf eine Fläche, die die Hälfte der weltweiten Meeresoberfläche ausmacht, und 700 Millionen km³ Wasser liegen zwischen ihnen. Wasser, das nicht nur trennend ist, sondern auch verbindend, weil es Seewege auftut und damit seit jeher Austausch und Handel ermöglicht.

Als verbindendes Element eint das Meer die Völker Melanesiens, Mikronesiens und Polynesiens - und schwemmt ihnen jetzt ein gemeinsames Problem an die Küsten. Denn die globale Erderwärmung stellt die "Pacific Islander" vor eine kollektive Herausforderung, mit deren Folgen sie schon heute leben müssen: zunehmende Extremwetterlagen, veränderte Niederschlagsmuster, steigender Meeresspiegel.

Was anderswo, in den wohltemperierten Konferenzsälen westlicher Metropolen, als Zukunftsszenario an die Wand gebeamt wird, ist hier längst Wirklichkeit. Im Februar fegte Zyklon "Winston" über Fiji und richtete dort Chaos und Zerstörung an; in Papua-Neuguinea gipfelte Anfang dieses Jahres eine siebenmonatige Dürreperiode in schwerwiegenden Nahrungsmittel- und Trinkwasserengpässen; auf Mazzaz Island schließlich rollen Wellen zu, die der schmale Küstenstreifen nicht mehr lange abwehren wird können. Der Klimawandel ist im Pazifik kein theoretisches Konstrukt mehr, er ist längst Wirklichkeit.

Eine Wirklichkeit, die sich lange angekündigt hat, und in der es sich zunehmend schwieriger leben lässt. Seit Jahrzehnten prognostizieren Wissenschafter weitreichende Änderungen des Klimas, warnen Forscher vor den Folgen globaler Erderwärmung. Der Weltklimarat IPCC, der diese klimawissenschaftlichen Erkenntnisse seit 1988 systematisch zusammenträgt und an die Öffentlichkeit kommuniziert, legt in seinen "Sachstandsberichten" regelmäßig eindeutige Beweislagen vor.

Die Analysen dominieren die wissenschaftliche und politische Diskussion, und der jüngste, fünfte Bericht aus dem Jahr 2014 hat diese Diskussion ob seiner drastischen Schlussfolgerungen nochmals angeheizt: Der Klimawandel würde ganze Ökosysteme verändern und Arten aussterben lassen, Zugang zu Trinkwasser und Nahrungsmittel verknappen, Millionen von Küstenbewohnern durch den stetig steigenden Meeresspiegel bedrohen. Um 3,5 Millimeter ist das Meer seit Anfang der 1990er Jahre jedes Jahr gestiegen, bis zur Mitte des Jahrhunderts könnte der Anstieg einen vollen Meter ausmachen.

Kein Trinkwasser#

Wenn man auf einer Insel lebt, deren höchste Stelle 1,2 Meter über dem Meeresspiegel liegt, dann bedeuten solche Zahlen etwas. Dort, wo Joy jetzt sitzt und kocht, könnten sich bald Wellen türmen. Sie zuckt mit den Schultern, das Jahr 2100 ist noch weit weg. Und weil zuvor noch gegessen werden muss, schiebt sie ein weiteres Stück Holz ins Feuer. Es gibt Oktopus mit Reis, zubereitet über einem kleinen Grill im Freien. Die Holzstücke, die halbverkohlt aus der Glut ragen, sehen alle unterschiedlich aus. "Treibholz, vom Meer angeschwemmt."

Weil man nie weiß, wann wieder Baumstämme oder Äste an Land gespült werden, muss sparsam mit ihnen umgegangen werden. Behutsam stochert Joy in die Glut, bläst hinein. Das Feuer muss reichen, es gibt nichts zu verschwenden auf Mazzaz Island. Obwohl hier niemand anders lebt als Joy’s Clan, kann die Insel ihre knapp hundert Bewohner doch nicht alleine am Leben halten. Es gibt keinen Boden, auf dem man Gemüse oder Früchte pflanzen könnte, und es gibt kein Trinkwasser. Mit 20-Liter-Kanistern auf ihren Booten machen sich Esiah und die anderen deshalb regelmäßig zu den größeren Nachbarinseln auf, füllen ihre Vorräte nach und verwenden sie dann zum Trinken und Kochen. "Wash-Wash" passiert im Meer, für Körperhygiene kann keine trinkbare Flüssigkeit verbraucht werden.

Weiß man hier, dass in Europa mit glasklarem Wasser geduscht wird? Dass Trinkwasser in Toiletten hinuntergespült wird? Dass mit einer einzigen WC-Spülung mehr Wasser verschwendet wird, als ein Mensch hier in einer halben Woche zum Leben braucht? Dass es dieser verschwenderische Lebensstil ist, der mit Schuld trägt am Klimawandel und an ihrer Misere? Schulterzucken. "Es ist, wie es ist", sagt Joy. Sie stochert nochmal in die Glut, die Hitze ist schwach geworden. Es ist, wie es ist. Aber wie ist es in zwanzig Jahren, wo wird sie dann sein? "Wahrscheinlich nicht mehr hier." Sie klatscht in die Hände, das Essen ist fertig.

Das 21. Jahrhundert wird das Jahrhundert der Flucht. Migration wird mehr sein als nur das Resultat einer befristeten Ausnahmesituation, es wird ein Dauerzustand. Die Menschheit gerät in einen permanenten Zustand der globalen Bewegung, angetrieben von Sonne, Wind und Meer. Vor Krieg flieht sie weiterhin, vor Terror und Verfolgung, aber als Fluchtursache wird der Klimawandel alle anderen weit hinter sich lassen.

200 Millionen?#

"Klimigration", klimabedingte Flucht, wird in den Schatten stellen, was in Westeuropa heute als Asylkrise bezeichnet wird. Verlässliche Daten gibt es zwar weder für das eine noch das andere, aber das Ausmaß wird sich ohnehin kaum vergleichen lassen: 200 Millionen Menschen sollen bis zur Mitte des Jahrhunderts als Klimaflüchtlinge auf dem Planeten umherziehen. Es gibt Prognosen, die auf ein Vielfaches dieser Zahl kommen - die Vorhersagen für das Jahr 2050 liegen zwischen 25 Millionen und einer Milliarde -, doch die meisten Studien nähern sich in ihren Schätzungen unter einer Viertelmilliarde an.

Auch die Internationale Organisation für Migration, IOM, geht von 200 Millionen Klimaflüchtlingen für das Jahr 2015 aus, sie sieht aber schon heute rund 50 Millionen Menschen vor den Folgen des Klimawandels fliehen. Klimabedingte Migration ist an sich nichts Neues, Menschen haben sich auch in der Vergangenheit wegen anhaltend schwierigen Wetterbedingungen auf den Weg gemacht. In den USA der 1930er Jahre hatten andauernde Sandstürme eine Bauernflucht aus den Großen Ebenen des Dust Bowl zur Folge; in Irland reihten sich Anfang des 19. Jahrhunderts so viele regnerische und feuchte Jahre aneinander, dass die Iren scharenweise vor der Hungersnot nach Amerika flohen.

Doch im Gegensatz zu den geographisch isolierten Klimafallen von damals wirken die Folgen der Erderwärmung heute weltumspannend. Mit den drei zentralen Auslösern von Klimaflucht - Anstieg des Meeresspiegels, Anhäufung von Sturm- und Flutkatastrophen, Mangel an Süßwasser und kultivierbarem Land - sehen sich Menschen quer über den Globus konfrontiert. Was die Vertriebenen von damals und heute eint, ist, dass neben klimatischen immer auch ökonomische Gründe bei der Fluchtentscheidung eine Rolle spielen. Land muss nicht zwingend untergehen, um nicht mehr als Heimat zu taugen - wenn man es nicht mehr bestellen kann, führt das auf dasselbe hinaus. In ihrer dramatisch betitelten Studie "Shock Waves. Managing the Impacts of Climate Change on Poverty" warnte die Weltbank Ende 2015 vor einem Scheitern des Pariser Klimagipfels: Werde nicht schnell etwas gegen die Erderwärmung getan, könnten zusätzlich mehr als 100 Millionen Menschen in die Armut abrutschen.

Pariser Abkommen#

Die UN-Klimakonferenz ist vorbei, und sie ist nicht gescheitert. Das Pariser Abkommen, am Abend des 12. Dezember beschlossen und seither von Politik und Umweltverbänden als Durchbruch gefeiert, sieht eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5° Celsius im Vergleich zu vorindustriellen Levels vor. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, müssen der Ausstoß von Treibhausgasemissionen zwischen 2045 und 2060 zur Gänze neutralisiert und eine konsequente Klimaschutzpolitik sofort begonnen werden. Das Zeitfenster ist kurz, und es schließt sich rasch.

Ein alter, vertrockneter Baum ragt auf Mazzaz Island aus dem Wasser. Mahnmal einer besseren Vergangenheit, und zugleich einer ungewissen Zukunft. Irgendwann werden sich seine letzten Wurzeln von der Erde lösen, und er wird Treibgut sein., © Rössler
Ein alter, vertrockneter Baum ragt auf Mazzaz Island aus dem Wasser. Mahnmal einer besseren Vergangenheit, und zugleich einer ungewissen Zukunft. Irgendwann werden sich seine letzten Wurzeln von der Erde lösen, und er wird Treibgut sein.
© Rössler

Es ist schon zu, meint Anote Tong, Präsident des pazifischen Inselstaats Kiribati. "Was immer hinsichtlich einer internationalen Vereinbarung zum Niveau der Treibhausgasemissionen vereinbart wird, betrifft uns nicht, weil unsere Zukunft bereits feststeht. Wir werden untergehen", sagte er bereits im Juli 2014 im Rahmen des 45. Pazifischen Inselforums. Die Regierung von Kiribati hat deshalb angefangen, Land zu kaufen - 2200 Hektar sind im benachbarten Fidschi reserviert, für eine Zukunft, in der der kleine Inselstaat seine Bürger nicht mehr auf eigenem Territorium wird unterbringen können.

Flucht ist für Präsident Tong die "letzte Option", aber wie viele seiner Amtskollegen muss er sich auf schwierige Zeiten vorbereiten. In Kiribati, Tuvalu, Nauru, Tonga und anderen tiefliegenden Inselstaaten steht den Menschen das Wasser buchstäblich bald bis zum Hals - und viele werden gehen, bevor es ihnen über den Kopf wächst. Ihre Anzahl wird begrenzt sein - Staaten wie Nauru oder Tuvalu zählen nicht viel mehr als 10.000 Einwohner -, aber ihre Wanderung ist wegweisend für eine Zukunft, in der Menschen vom Klima vor sich her getrieben werden.

Getrieben werden sie in den Westen, und dort wird man sich bald mit einem moralischen Dilemma konfrontiert sehen. Denn die, die da kommen, sind mit gängigen Klassifikationen nicht zu greifen: Joy wird aus ökonomischen Gründen flüchten, lange bevor ihre Insel untergegangen sein wird. Die Fischer an der Küste Naurus, die Bauern im westafrikanischen Sahel, sie werden aufbrechen, wenn der Boden unter ihren Füßen kein wirtschaftliches Überleben mehr ermöglicht. Die Klimaflüchtlinge werden damit Wirtschaftsflüchtlinge sein.

Solange internationales Recht "Klimaflucht" nicht kennt, wird es bei dieser unfairen, zynischen Klassifikation bleiben, und sie wird auf wackeligen Beinen stehen. Denn diesen Status haben sich die Betroffenen nicht selbst angeeignet, in die missliche Lage haben sie sich nicht aus eigenem Verschulden gebracht. In den Konsum- und Industriegesellschaften, in die sich die Klimi-granten zu retten versuchen werden, wird man das wissen. Man wird wissen, was ihr Konsum und ihre Industrie über Jahrzehnte hinweg angerichtet haben. Man wird wissen, wie Klimaschutz wieder und wieder und allen Beteuerungen zum Trotz mit Füßen getreten wurde. Man wird sogar exakt wissen, wie groß der CO2-Abdruck dieser Füße war. Man wird die Antworten auf die Schuldfrage genau kennen - aber wird man sie laut aussprechen?

Bald Treibgut#

Noch kann der Westen schweigen zu diesem Thema, noch ist Europa mit einer anderen Flüchtlingskrise, mit akuteren Fluchtursachen beschäftigt. Und noch ragt auf Mazzaz Island ein alter, vertrockneter Baum zur Hälfte aus dem Wasser. Ein Mahnmal einer besseren Vergangenheit, und zugleich einer ungewissen Zukunft. Aber irgendwann werden sich seine letzten Wurzeln von der Erde lösen, und er wird Treibgut sein.

Daniel Rössler, Entwicklungshelfer und Autor, ist seit acht Jahren in der internationalen Zusammenarbeit tätig. Einsätze führten íhn auf den Westbalkan, nach Westafrika und in den Pazifik. Derzeit arbeitet und schreibt er in Papua-Neuguinea. Zuletzt von ihm erschienen: "Das Gegenteil von Gut ... ist gut gemeint" (Seifert Verlag, Wien 2015).

Wiener Zeitung, Samstag, 14. Mai 2016