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Gips ade dank Technologie aus der Steiermark#


Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von: Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH SFG


Roland Kracher und DI Christian Maier. Foto: Hofer GmbH, Quelle: SFG
Roland Kracher und DI Christian Maier. Foto: Hofer GmbH
Quelle: SFG
Jeder der schon einmal einen Gips tragen musste, weiß wie unangenehm und einschränkend dies sein kann. Als wäre der Knochenbruch an sich nicht schon schlimm genug, werden einfachste Tätigkeiten zur Herausforderung und das Jucken raubt einem den Verstand.

Statistisch gesehen ist die Radiusfraktur der am häufigsten auftretende Knochenbruch der Menschheit. Es passiert beim Rollerbladen, Fußball spielen oder Skifahren – man stürzt, stützt sich ungeschickt ab und der Knochen ist gebrochen. Genauer gesagt die Speiche nahe dem Handgelenk (loco typico) mit Achsabweichung des distalen Fragmentes zur Streckseite, wie es die genaue Definition der Radiusfraktur lautet.

Bei Kindern oder nicht Erwerbstätigen wird zur Versorgung des Bruchs meist ein klassischer Gips verwendet. Dieser schränkt den Träger allerdings stark ein. Um nach einer Radiusfraktur möglichst schnell wieder einsatzfähig zu sein, kommt seit einigen Jahren verstärkt die Radiusplattentechnik zum Einsatz. Dabei wird der Bruch eingerichtet und anschließend mit einer Platte und Schrauben fixiert. Mit der Hofer GmbH & Co KG sitzt ein führender Hersteller und Innovationsträger des Systems in der Steiermark. „Mit unserem winkelvariablen System kann der Chirurg individuelle Löcher mit bis zu 70 Grad bohren und sich der Fraktur so ideal anpassen. Die Schraube bleibt stabil im vom Chirurgen gewählten Winkel“, erklärt Hofer-Geschäftsführer Christian Maier die Vorteile des Systems. Durch die gebotene Variabilität der Schrauben in der Platte können räumliche Abstützungssysteme erzeugt werden, welche ein Vielfaches an Kräften im Vergleich zu anderen Systemen übertragen können.

Das Design bzw. der Aufbau der Radiusplatte orientiert sich an den Bedürfnissen der Chirurgen. Ein frakturangepasstes Arbeiten und eine individuelle und schonende Versorgung von komplizierten Brüchen sind die Ansprüche an ein modernes System. „Mit unserem Modell M3 der Platte können wir die Anforderung der Chirurgen erfüllen. Wir erreichen eine höhere Stabilität unter Beibehaltung einer möglichst großen Bewegungsfreiheit“, kommentiert Christian Maier die Weiterentwicklung der Lösung. Die Steirische Wirtschaftsförderung SFG unterstützt den Innovationsprozess mit dem Förderungsprogramm Geistes!Blitz.