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Wien und die Wissenschaft#

Wien ist die größte Universitätsstadt im deutschsprachigen Raum. Zwischen den Hochschulen und der Stadtregierung besteht ein produktiver Austausch. Das war nicht immer so.#


Von der Wiener Zeitung (Sa./So., 7./8. Februar 2015) freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Von

Hubert Christian Ehalt


Das Wiener Rathaus (links) und die Universität (rechts)
Das Wiener Rathaus (links) und die Universität (rechts) sind nicht nur räumlich nah beieinander. Die Stadt weiß, was sie an ihren vielen Hochschulen hat.
© Foto: apa/Herbert Neubauer

Auf der Suche nach den aktuellen Stärken der Wiener Wissensbasis stößt man geradewegs auf die gut funktionierende Verbindung zwischen der Wiener Stadtverwaltung und den gegenwärtig zwanzig Universitäten, Privatuniversitäten und Fachhochschulen. An den hohen Schulen Wiens sind etwa 190.000 Studentinnen und Studenten inskribiert.

Die Forschungsstadt#

In den letzten drei Jahrzehnten ist Wien zu einer Wissenschafts- und Forschungsstadt geworden. Diese Entwicklung dokumentiert sich in zahlreichen Gründungen, statistischen (Wachstums-)Daten, einem klaren Bekenntnis zu wissenschaftlicher Exzellenz und Wettbewerb und in einer wissenschaftsfreundlichen Haltung der Bürgerinnen und Bürger. Diese Entwicklung ist den Universitäten, der Stadtverwaltung und den Forscherinnen und Forschern selbst zu danken.

Die Geschichte der Universitäts- und Wissenschaftsstadt Wien hat grob gesehen drei Phasen: Eine Phase der Kontinuität nach 1945, in der auch die Involvierung der Universitäten in das NS-Regime wenig bis gar nicht reflektiert wurde. Die Beziehungen zwischen der Wiener Stadtverwaltung und den Universitäten waren kühl, distanziert und durch geringes gegenseitiges Interesse geprägt. In einer zweiten Phase zwischen 1965 und 1985 erfolgte eine wechselseitige Öffnung und Annäherung. Man begann einander zu sehen und zu akzeptieren. Die Stadt Wien dotierte 1965 anlässlich des 600-Jahr-Jubiläums der Universität Wien die Hochschuljubiläumsstiftung der Stadt Wien zur Unterstützung von Forschungsprojekten von Wiener Universitäten. Die inhaltliche und rechtliche Öffnung und Neuorientierung der Universität(en) in der Ära Kreisky machte aus der Ordinarienuniversität eine erneuerungsbereite Institution - nicht mehr nur für die höheren Töchter und Söhne.

In der dritten Phase der Entwicklung - etwa seit 1985 - ging die Beziehung, in der es bereits Akzeptanz und gegenseitiges Interesse gab, immer dynamischer in gut koordinierte Zusammenarbeit über, die nicht nur durch Förderung der Universitäten seitens der Stadt, sondern durch gemeinsames Gestalten geprägt ist. In diesem erfolgreichen Miteinander verliert die Universität ihr Praxis- und die Stadt ihr Theoriedefizit. Man begegnet einander auf Augenhöhe.

Das universitäre Leben der Stadt entfaltet sich zwischen zwei Campusgeländen, die die Symbiose zwischen Stadt und Universitäten deutlich sichtbar machen: der Campus Altes Allgemeines Krankenhaus, den die Stadt Wien der Universität Wien für die Geisteswissenschaften geschenkt hat (eröffnet im Oktober 1998) und der neue, 2013 eröffnete Campus der Wirtschaftsuniversität nächst dem Prater. Beide Campus-Gelände vermitteln das Flair der Lebenskulturstadt - Wien wurde im Mercer-Ranking fünfmal in Folge zur Stadt mit der höchsten Lebensqualität gewählt; sie vermitteln nicht nur einen sympathischen und gut organisierten Studienort, sondern auch einen internationalen Treffpunkt, der Facetten der alten Residenzstadt, des Roten Wien, der "vergessenen Stadt in einer Nische des Eisernen Vorhangs" und der aktuell boomenden Wissens-, Wissenschafts- und Kunststadt zusammenführt.

Schöpferisches Klima#

Diese Facetten haben alle - historisch, funktional, kulturell und ästhetisch - miteinander zu tun. Ihr "Crossover" bewirkt, dass sich in Wien soziale und künstlerische Innovationen von gestern mit jenen von heute treffen. Das vielfach kommunizierte Bild der "gemütlichen Stadt" - immer mehr eine PR-Aktivität in einem superschnellen und kompetitiven Ambiente - regt jedenfalls eine inspirierende Ambivalenz an, in der aufblitzt, dass das Schöpferische Entfaltungszeit braucht.

Kreativität gedeiht auch "an den Rändern". Der Schriftsteller Frederic Morton hat bei den Wiener Vorlesungen 1990 einen Vortrag gehalten, der das fokussiert hat: "Das provinzielle Wien, Geheimquelle des schöpferischen Wiens".

Die ausgezeichnete produktive und expeditive Beziehung zwischen der Stadt und den Universitäten ist etwa 30 Jahre alt. In den 1990er Jahren, im Zuge der Umgestaltung des Alten Allgemeinen Krankenhauses in einen Universitätscampus, wuchsen die Stadt und die Universität mit der Bewältigung der Aufgabe, die alten Kliniken zu einem gleichermaßen modernen, funktionalen und wohnlichen Gebäudekomplex zu machen, zusammen. Die stadtplanerische Aufgabe bestand in der Gestaltung eines Begegnungsfeldes zwischen urbaner und universitärer Öffentlichkeit. Der Campus AAKH hat sich in den 17 Jahren seines Bestehens zu einer urbanen Schnittstelle zwischen der Stadt und den Universitäten entwickelt.

Bis Mitte der 1980er Jahre reagierte die Stadt Wien, wenn von Agenden des Bundes die Rede war, mit einem wenig interessierten Achselzucken, mit einer abweisenden Reflexantwort: "Dafür ist der Bund zuständig". Es gab wohl seit 1965 die von der Stadt Wien für Forschungen der Universität Wien ins Leben gerufene Hochschuljubiläumsstiftung und die Förderungen der Kulturabteilung der Stadt Wien für Wissenschaft und Forschung in Gestalt von Stipendien, Preisen und Projektförderungen. Das sicherte der Stadt eine gewisse distanzierte, eher kühle Wertschätzung durch die Universitäten, die diese Unterstützungen als zu gering qualifizierten. Aber im Großen und Ganzen fühlte sich die Stadtverwaltung von den (Budget)-Problemen der Universitäten nicht betroffen.

Eine Erfolgsgeschichte#

Von Anfang der 1990er Jahre an diskutierte man auch in Österreich das sogenannte "Wissensmanagement", das in den Folgejahren die Gestaltung einer neuen Wissenschafts(förderungs)politik entscheidend prägen sollte. Der Hauptsatz des Wissensmanagements lautet, dass die Teilung des Wissens (durch Kommunikation, Teamwork, Vernetzung) seine Verdoppelung bedeutet. Es wurde erkannt, dass nicht nur Individuen intelligent oder nicht intelligent sein können, sondern auch Institutionen. Es galt also, Institutionen fit für den Wettbewerb um Standortvorteile und für die internationalen Rankings zu machen. Rasch wurde klar, dass Wissen und Wissenschaft - Humanressourcen, Knowhow und Exzellenz - jene Vorteile verschaffen, die im Wettbewerb entscheidend sind.

Es gab wohl schon vorher anwendungsorientierte Forschung, die durch den Fonds der gewerblichen Wirtschaft gefördert wurde. Ein Bewusstsein über die wissenschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung anwendungsorientierter Forschung entstand jedoch erst mit dem raketenhaften Aufstieg der Life Sciences. Die Wiener Erfolgsgeschichte der "Lebenswissenschaften" dokumentiert sich im "Campus Vienna Biocenter", der exzellente Forschungseinrichtungen im Bereich der Biowissenschaften und anwendungsorientierte industrielle Forschungsinstitutionen und Unternehmen zu einem Cluster zusammenschließt. Gegründet wurde das Biocenter im Stadtteil St. Marx im Jahr 1988 mit der Ansiedlung des Forschungsinstitutes für Molekulare Pathologie (IMP).

Campus-Gelände der WU in Praternähe
Auch das 2013 eröffnete Campus-Gelände der WU in Praternähe vermittelt das Flair der Lebenskulturstadt Wien.
© Foto: apa/Pfarrhofer

Mit dem Erfolg anwendungsorientierter Forschung erwachte - über die Hochschätzung der in Wien so bedeutenden Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften hinaus - noch ein weiteres substanzielles Interesse der Stadt für die Wissenschaft. Die Stadtpolitik erkannte, dass die Wissenschaft und ihre erfolgreiche industrielle Anwendung ein Modernisierungsimpuls sein kann; war doch die Wirtschaft in Wien mit ihrem Primat in den Klein- und Mittelbetrieben, eher rückständig, traditionsgeleitet und innovationsfeindlich. Die Stadt konnte also hoffen, durch die Kooperation mit innovativer Wissenschaft auch die Wirtschaft innovationsfreundlicher und zukunftsfähiger zu machen.

So war der Boden für eine neue fruchtbare Begegnung von Wissenschaft, Wirtschaft und urbaner Kultur seit der zweiten Hälfte der 1980er Jahre vorbereitet. Im April 1987 veranstaltete die Kulturabteilung der Stadt Wien ein Symposium zum Thema "Wien - die Stadt und die Wissenschaft". Vorausgegangen war dieser Tagung eine Erhebung aller Wissenschaftsbezüge, aller Forschungen im Bereich des Magistrates und aller Forschungskooperationen zwischen der Stadt Wien und universitären Einrichtungen. Die Ergebnisse dieser Erhebung zeigten, dass es schon damals eine ergebnisreiche Zusammenarbeit vor allem im Bereich technischer Fachabteilungen der Stadt Wien gab.

René Königs Rat#

Den Festvortrag des Symposiums hielt der international renommierte Soziologe René König. Er sprach über die Bedeutung, die Wissenschaft für Wien haben könnte. König gab der Stadtpolitik damals einen Ratschlag: sie möge ihre Universitäten "einnisten". König, der Wien als Gastprofessor und als polyglotter hochgebildeter Mann sehr gut kannte, meinte damit, dass die Stadt, die eine historische Karriere als Haupt-, Residenz-, Luxuskonsum- und Kunststadt hinter sich hatte, anstreben sollte, eine Universitätsstadt und eine intellektuelle Stadt zu werden. Die Universitäten, die in der höfischen "Hauptstadt der Gegenreformation "immer etwas Fremdes, Exterritoriales" an sich hatten, sollten - so René König damals - Keimzellen einer lebendigen, innovativen Stadt werden.

Die Stadt Wien hat diesen Rat ernst genommen. Das Ende des Ost-West-Konfliktes, der Fall des Eisernen Vorhangs, der Beitritt Österreichs zur Europäischen Gemeinschaft und die Osterweiterung der EU sind Wien dabei entgegengekommen. Die Stadt hat jedenfalls in den 10er Jahren des 21. Jahrhunderts die Rolle einer Universitätsstadt eigenständig und erfolgreich eingenommen.

"Wiener Vorlesungen"#

Der Erfolg, den der Vortrag von René König vor allem als Impuls für viele anregende Gespräche hatte, inspirierte die Gründung der "Wiener Vorlesungen", einer gleichermaßen wissenschaftlich fundierten wie kritischen Auseinandersetzung mit aktuellen Themen. Die Wiener Vorlesungen, deren Programmierung von Beginn an (Mai 1987) bei mir lag, waren als Stadtgespräche im Rathaus geplant. Das Rathaus - sonst Ort kommunalpolitischer Willensbildung, von Stadtpolitik und von Stadtverwaltung - sollte sich regelmäßig für Bürgerinnen und Bürger öffnen, um Vorträge bedeutender Wissenschafterinnen und Wissenschafter zu hören und zu diskutieren. Die Idee war - übrigens ähnlich wie beim Collège de France - wissenschaftliche Diskurse zu einem wesentlichen und Impuls gebenden Teil öffentlicher Diskurse zu machen. Wissenschaft sollte aus einer randständigen in eine zentrale öffentliche Position gerückt werden.

Die Strukturen der Stadtverwaltung waren bis in die 1980er Jahre hierarchisch orientiert. Die Dienstklassen und die vertikale Struktur waren das Entscheidende. Beförderungen und Ernennungen wurden in der Mitarbeiterzeitung und im Amtsblatt penibel dokumentiert.

Von der Bevölkerung wurde die "Gemeinde Wien", die "Gmoa" als Behörde wahrgenommen; als strenge Autorität, die sich nicht immer an den Wünschen und Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientierte. Die Arbeit der Gemeinde und bei der Gemeinde war bis in die 1980er Jahre qualitätvoll, verlässlich, aber mehr an den Akten als an den Menschen orientiert. Die Akten wurden nach ihrem Abschluss und vor ihrer Ablage noch zusammengenäht. Es gab innerhalb dieser Stadtverwaltung große Leistungen und große Persönlichkeiten auf der beamteten und auf der politischen Ebene. Das waren Menschen mit Bildung und Autorität, die bisweilen dem Typus eines patrimonial-patriarchalen Charakters entsprachen.

Die Beamtinnen und Beamten der Gemeindeverwaltung hatten bis Mitte der 1990er Jahre - ähnlich wie jene der Verwaltung der k. u. k. Monarchie - eine Dienstklassenmentalität, die der vertikalen Gesamtstruktur entsprach. Die Beförderung in die Dienstklasse VIII (Amtstitel Senatsrat) war die Anerkennung der Vollwertigkeit. Im Selbstverständnis der Institution war die Dienstklasse VIII symbolischer Ausdruck "dazuzugehören".

Bürokratische Hürden#

Die Universität war in dieser Hinsicht nicht viel anders. Ein bedeutender Gelehrter seines Faches - als scharfer Zyniker bekannt - kommentierte die Habilitation, den Erwerb der Lehrbefugnis, als die "akademische Menschwerdung". Als Senatsrat und als Universitätsdozent hatte man die Hürde zu einer Karriere in der Stadtverwaltung bzw. an der Universität genommen.

Das Rathaus war bis in die 1990er Jahre merkbar und sichtbar eine Behörde, deren Schwellen man nicht freiwillig, und schon gar nicht gerne überschritt. Die Bewachung der Eingänge durch die Rathauswache machte die Grenze zwischen amtlicher und urbaner Öffentlichkeit sinnfällig deutlich. Jenseits dieser Grenze regierte ein Amt, das traditions- und amtsbewusst geleitet wurde nach der dreifaltigen Maxime: "Des woa scho imma so...", Wo würden wir hinkommen, wenn wir die Traditionen durchbrächen ("wo kummat ma do hin?"), und was und wer könnte eine Durchbrechung legitimieren? "Do kennt jo jeda kumma".

Die Universität der 1960er und 1970er Jahre war der Stadtverwaltung im Hinblick auf manche Strukturmerkmale ähnlich. Nach außen war sie abgeschottet. Bis zur Aufhebung der Studiengebühren und der Öffnung der Universität für bildungsferne Schichten in der Ära Kreisky war sie eine bürgerlich-konservative Institution. Ihr Selbstbild war die Gestaltung einer elitebewussten Bildungseinrichtung für die höheren Söhne und Töchter. Grundsätzlich war die Universität offen, tatsächlich waren es im Regelfall nur (vor allem männliche) Akademikerkinder, die die Universität besuchten.

Die Universitätsrampe der Alma Mater hatte für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt, die dort nicht studiert hatten und dort nicht ihren Arbeitsplatz hatten, etwas Abweisendes. Es wäre wohl kaum jemandem eingefallen, die Schwelle der "heiligen Bildungshallen" aus Interesse und Neugierde am Universitären zu überschreiten. Bildung und Universität waren bis weit in die 1970er Jahre stärker an der Autorität der "Lehrkanzel" orientiert; sie waren kein Ort "herrschaftsfreier" Neugierde.

Joseph II. hatte Beamte gefordert, deren Handeln sich an der Sache und an den Argumenten und nicht am Dienstrang orientieren sollte. Der Weg zu einem herrschaftsfreien Diskurs, wie ihn Jürgen Habermas für die Wissenschaft, für an Wahrheit orientierte Erkenntnis forderte, war auch in Wien steinig. An der Universität der 1950er und 1960er Jahre begegneten sich der Herr Professor, der Herr Assistent, der "Herr Doktor" und der Student, der "Herr Kollege". Professor, Doktor und Kollege waren Lichtjahre weit voneinander getrennt. Den Frauen wurde nicht selten von den Professoren empfohlen, sich "ihren" Doktor oder Magister am "Standesamt zu erwerben".

Zukunftsorientierung#

Entscheidende Änderungen zeichneten sich in der Stadt und an der Universität seit den 1990er Jahren ab. Im Bereich der Stadtverwaltung waren es die Evaluierung der Strukturen durch externe Consulter, im Bereich der Universitäten war es die Managementaufgabe, aus dem Bereich des ehemaligen Allgemeinen Krankenhauses einen Universitäts-Campus zu gestalten. Sowohl die Stadt als auch die Universität "lernten" am Ende des 20. Jahrhunderts ihre Zukunftsaufgaben. Die Stadtverwaltung und die Universitäten haben sich in den letzten 20 Jahren von einem hierarchischen, an Dienstklassen und Titeln orientierten Handeln verabschiedet. In beiden Institutionen stehen heute die "KundInnen" - BürgerInnen und StudentInnen - das Service und die hervorragende Leistung im Mittelpunkt. Als ForscherIn muss man exzellent publizieren in Zeitschriften mit hohem Impact Factor, hervorragende Lehre wird erwartet. Die Stadtverwaltung überprüft konsequent, welche Aufgaben und Leistungen besser im Magistrat oder in auf Wettbewerb und ökonomischen Erfolg orientierten wirtschaftlichen Unternehmungen erbracht werden können.

In beiden Institutionen sind Leistungs- und Ergebnisorientierung, Wirtschaftlichkeit und Anwendbarkeit wichtig. Selbst traditionsreiche Forschungsinstitutionen verstehen ihre Forschungen als "anwendungsoffen" und Wien und die Wissenschaft sehen die Unterschiede zwischen Grundlagenforschung und anwendungsorientierter Forschung als weniger gravierend an. Die Zusammenarbeit zwischen städtischen Einrichtungen und Universitätsinstituten bei Forschungsprojekten wird daher stets einfacher und erfolgreicher. Die Stadtverwaltung und ihre Universitäten wachsen zusammen.

Hubert Christian Ehalt, geboren 1949, ist Historiker, Professor für Sozialgeschichte (Universität Wien) und Wissenschaftsreferent der Stadt Wien.

Information#

"Wissens- und Universitätsstadt Wien": Unter diesem Titel haben Hubert Christian Ehalt und Oliver Rathkolb einen Sammelband herausgegeben, der die Beziehung zwischen Wien und seinen Universitäten seit 1945 nachzeichnet. Der Band verbindet wissenschaftliche Analyse mit authentischen Zeitzeugenberichten und erscheint demnächst in der V&R unipress, Göttingen.

Wiener Zeitung, Sa./So., 7./8. Februar 2015